Dienstag, 29. November 2016

[Gewinnspiel] Bekommt Post aus Irland!

Hallo ihr Lieben,

auf meiner Facebook Seite verlose ich gerade zwei Postkarten aus Irland.

Wenn ihr euren Briefkasten auch mit Post aus Dublin füttern wollt, dann schaut doch mal vorbei und macht mit.
(Mit Klick aufs Bild kommt ihr zu Facebook.)



Montag, 14. November 2016

Lovelybooks Leserpreis - Jetzt geht's ans Abstimmen!

Hallo ihr Lieben,



die Nominierungsphase ist vorbei und ihr könnt nun für Eure Favoriten in 14 verschiedenen Kategorien abstimmen.

Auch ich habe schon fleißig abgestimmt und dabei unter anderem diesen Büchern meine Stimme gegeben.

Bestes Cover

Bestes Jugendbuch

Bester Titel


Ich habe in den anderen Kategorien noch für das ein oder andere Buch abgestimmt. Allzu viele sind es bei mir aber nicht geworden, denn ich stimme (mal abgesehen von Titel und Cover) wirklich nur für Bücher ab, die ich selbst gelesen und gemocht habe.
Und das waren dieses Jahr leider nicht allzu viele.

Hier kommt ihr zur Abstimmung: klick.

Habt ihr schon abgestimmt? Und wenn ja, welche Bücher haben es in eure Top 2 jeweils geschafft?


Samstag, 12. November 2016

[Bloggeraktion] Game of Thrones - das Computerspiel

Hallo ihr Lieben,

momentan läuft die "Fans on Tour" Aktion zu "Game of Thrones und wir wurden dazu eingeladen, selbst einen Beitrag zu schreiben. 
Und für mich als Gamerin war sofort klar, dass ich mich mit dem "Game of Thrones" Computerspiel beschäftigen werde.

PS: Ich verwende die englischen Namen und Bezeichnungen, da ich sowohl die Serie auf Englisch gesehen habe, als auch das Computerspiel auf Englisch gespielt habe. (Und ehrlich gesagt auch die Bücher, wenn ich denn mal die Muße habe diesen Schinken weiterzulesen.)


Die erste Staffel des "Game of Thrones" Spiels wurde von Dezember 2014 bis November 2015 durch Telltale Games veröffentlicht. Das Spiel besteht aus sechs Episoden, die im Schnitt alle zwei Monate auf Steam veröffentlicht wurden. Ende 2015 kam dann die Retail-Version, aka die physische CD-Rom mit allen Episoden, heraus.

Das Spiel ist im Stil aller Telltale Games Spiele gehalten und besonders der Zeichenstil ist ein ganz eigener. Entweder man mag ihn ... oder halt nicht.


Auch das Spielprinzip erfindet das Rad nicht neu und jeder alte Telltale Hase (wie ich es bin) wird das storylastige Click-and-Point Adventure mit Quick Time Events zu schätzen wissen.
Und auch hier kann ich nur wieder sagen: entweder man mag es was Telltale macht oder man ist schlicht gelangweilt.

Egal ob nun "The Walking Dead",  "Batman", "Game of Thrones", "The Wolf Among Us" oder "Tales from the Borderlands", man schlüpft in die Haut von einem oder mehreren Charakteren und navigiert sich durch die jeweilige Welt. Innerhalb von Grenzen kann man sich recht frei bewegen und so selbst entscheiden wie viel man mitnehmen will. Alles Wichtige läuft linear ab, aber das Spielerlebnis variiert je nach Spieler. Der Spieler kann mit allen Charakteren reden und jeweils unterschiedliche Entscheiden treffen. In dem Sinne ist es also wie ein interaktiver Roman. Quick Time Events lockern das Ganze auf.

Manche Entscheidungen scheinen hierbei mehr Konsequenzen zu haben, als andere, aber im Endeffekt wird nur der Weg geändert (und damit vielleicht auch mal wer wen liebt oder auch mal stirbt), am Ende ist das Ziel für jeden Spieler gleich.
Was nicht bedeutet, dass man seine liebsten Charaktere in Sicherheit wiegen sollte (remember, das ist hier GoT) oder das Spiel etwas für schwache Nerven ist. Es gibt nicht zu wenig Blut!

Das "Game Of Thrones" Spiel schließt an die "Red Wedding" im dritten Staffelfinale der Serie an und umfasst eine Handlung bis zu Beginn der fünften Staffel. Das Spiel befasst sich mit der Forrester Familie, die in der Serie zwar unbekannt ist, aber in der Westeros Welt tatsächlich existiert. Die Forresters leben im Norden und gehören damit zu Verbündeten der Starks.
Im Laufe der sechs Episoden spielt man entweder ein Mitglied der Forrester Familie oder einen Diener.


Die fünf Hauptcharaktere sind:


Gared Tuttle, der ehemalige Knappe von Lord Gregor Forrester. Mit ihm begibt sich der Spieler zur Night's Watch.


Rodrik Forrester, der älteste Sohn von Lord Forrester. Er ist der Lord of Ironrath und zusammen mit ihm versucht der Spieler die Stellung zu halten, während der Norden immer mehr zerbricht.


Asher Forrester, der zweite Sohn von Lord Gregor und Lady Elissa Forrester. Er lebt momentan im Exil und gemeinsam mit seiner besten Freundin und Kampfpartnerin Beshka macht er Essos unsicher.


Mira Forrester, die älteste Tochter von Gregor und Elissa. Sie ist eine der Zofen von Margaery Tyrell und folgte ihr von Highgarden nach King's Landing. Durch sie wird der Spieler in die Intrigen am Königshof verwickelt.


Ethan Forrester, der drittälteste Sohn. Er wird für kurze Zeit zum Lord von Ironrath, da sein älterer Bruder Rodrik durch die Red Wedding totgeglaubt ist.

Neben diesen neuen Charakteren trifft man aber auch noch auf altbekannte Charaktere, wie zB. Jon Snow oder Cersei Lannister. Zumindest im Englischen sind sie auch alle von den Originalschauspielern gesprochen.





Ich mag das Spiel wirklich gerne, da es eine tolle Erweiterung zu dem Game of Thrones Universum ist. Auch die Spielmechanik von Telltale Games liebe ich einfach abgöttisch, wobei das GoT Spiel nicht ganz an meine Top 3 von Telltale Games (Idee: "The Wolf Among us", Humor: "Tales From the Boderlands", Charaktere: "The Walking Dead") herankommt.

Kennt ihr dieses Spiel bzw andere Spiele von Telltale Games?


Freitag, 4. November 2016

[Monatslieblinge] Miss Peregrine's Home for Peculiar Children, The Girl on the Train

Letzen Monat ging es für mich zweimal ins Kino und beide Male waren es Buchverfilmungen. Ein Buch hatte ich vorher gelesen, ein anderes nicht.
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Miss Peregrine haben ich vor einigen Jahren auf Deutsch gesehen. Meine Rezi dazu ist hier.
Ich fand den Film wirklich nicht schlecht, ich habe meine Zeit im Kinosaal sehr genossen. Wirklich überragend war der Film aber auch nicht. Hin und wieder kam der Tim Burton Flair rüber, aber leider nicht oft genug, um den Film für mich zu einem Highlight zu machen. Die Charaktere fand ich alle sehr gelungen dargestellt, besonders Eva Green hat ihre Rolle überragend porträtiert. (Aber Eva Green ist schon lange eine meiner Lieblingsschauspielerinnen, also bin ich vielleicht voreingenommen.) Für mich hervorgestochen sind auch auch noch Finlay MacMillan. Sein staubtrockener Enoch war einfach perfekt von Buch auf Film übertragen wurden.
Im Endeeffekt war es vielleicht ganz gut, dass ich das Buch so lange vor dem Film gelesen habe und erst danach gerereadet habe. Es wurde einfach doch arg viel geändert. Und damit meine ich nichtmal unbedingt die Änderung von Emmas Fähigkeit, sondern das Ende.



"The Girl on the Train" habe ich hingegen nie gelesen. Ich bin zwar generell dafür Bücher vor dem Film zu lesen, aber hier stört es mich nicht, dass ich es vorher nicht kannte. Bei Thrillern bleibt so immer die Spannung vorhanden.
Und was soll ich sagen, der Film war grandios. Die Geschichte war einfach megaspannend und Emily Blunt hat eine 1a Performance abgeliefert.
Besonder die super gute Kameraführung und den Schnitt muss ich besonders positiv liefern.
Der Film strahlt eine gewisse "Gone Girl" Atmosphäre aus. Und sowohl meine Freundin, die "Gone Girl" super fand, als auch ich, die etwas kritischer war, haben diesen Film in allen Zügen genossen.


Samstag, 29. Oktober 2016

[Rezension] Zombies weinen nicht - Rusty Fischer


In der verschlafenen Kleinstadt Barracuda Bay führt Maddy Swift ein ganz normales Teenagerleben - sie mogelt sich zusammen mit ihrer besten Freundin so durch die Highschool und hofft, dass sich ihr neuer Mitschüler, der gut aussehende Stamp, einmal mit ihr verabredet. Als er das dann endlich tut, ändert sich auf einen Schlag ihr ganzes Leben.

Als sich Maddy in einer Regennacht herausschleicht, um Stamp bei einer Party zu sehen, wird sie von einem Blitz getroffen und fällt in Ohnmacht. Als sie wieder aufwacht, ist sie zunächst glücklich, noch am Leben zu sein. Im Laufe der Zeit dämmert es ihr jedoch, dass sie zu dem geworden ist, was sie am meisten fürchtet: zu einer lebenden Toten, einer Untoten, einem Zombie.

So ganz ohne Herzschlag und Atem muss Maddy mithilfe ihrer neuen untoten Freunde Dane und Chloe nun erst lernen, als Zombie zu überleben. Doch dass sie für ihr neues Leben nach dem Leben dringend ein Umstyling benötigt, ist nur der Anfang all ihrer Probleme. Als an der Barracuda Bay High die Entscheidungsschlacht der drei Teenager gegen die Zerkers, die bösen Zombies ausbricht, muss Maddy ihre ganze Kraft zusammennehmen, um das zu schützen, was ihr am wichtigsten ist - als sie erkennt, was genau das überhaupt ist.


 Zombies sind momentan ja wirklich allgegenwärtig und auch ich komme nicht an Ihnen vorbei. Egal ob nun im klassischen Sinne wie in "The Walking Dead" oder in Komödien wie "iZombie", einer guten Zombiegeschichte kann ich einfach nicht aus dem Weg gehen.

Ich muss gestehen, dass "Zombies weinen nicht" nicht unbedingt auf meiner Leseliste stand, die Prämisse klang einfach zu abgedreht. Und Teenager und Zombies? Das endet meist in einer Katastrophe. Für mich waren Zombies einfach immer irgendwie das Material für Erwachsenengeschichten, viel zu komplex und brutal für Jugendgeschichten.
Zum Glück wurde ich recht schnell eines Besseren belehrt.
Die Protagonistin wird in Bezug auf ihr neues Zombie-Dasein ins kalte Wasser geworden und versucht diesem mit viel Humor und Sarkasmus zu trotzen.
Die Geschichte schreitet weiter fort und Maddy lernt, dass sie nicht alles mit Worten lösen kann. 
An einigen Punkten ist mir Ursprungsgeschichte der Zombies jedoch zu kompliziert und stellenweise etwas löchrig.

Der Schreibstil ist für ein Jugendbuch angemessen, wobei mir sehr selten solche auschoriografierten Kampfszenen untergekommen sind.

Maddys ist der einzige Charakter, der mir wirklich aufgrund der gut ausgearbeiteten Charakterzüge im Gedächtnis bleibt. Sie ist eine nerdige und sehr sarkastische Ausenseiterin, die glaubhaft zu einer mutigen Zombie"kämpferin" werden muss. Negativ finde ich jedoch die Beziehung zu ihrer besten Freundin, die sehr unausgeglichen ist. Die anderen (vielen) Nebencharaktere können auf den wenigen Seitenzahlen zwar unterhalten, aber nicht ins Langzeitgedächtnis überwandern.


Eine kurzweilige Zombiegeschichte, mit einer unterhaltsamen Protagonistin und einem spannenden Endkampf.