Sonntag, 21. April 2013

[Rezension] Helden des Olymp (Der Sohn des Neptun) - Rick Riordan

Titel: Helden des Olymp - Der Sohn des Neptun
Originaltitel: The Heroes of Olympus - The Son Of Neptune
Autor: Rick Riordan
Buchreihe: Band 2
Verlag: Carlsen
Genre: Fantasy Jugendbuch
Format:  Hardcover
Seitenanzahl: 544
Preis: 17,90€
ISBN: 978-3551556028
Erscheinungsdatum:





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Klappentext:
Auf die beiden römischen Halbgötter Hazel und Frank wartet ein wahnsinnig gefährliches Abenteuer: Sie müssen in die Eiswüsten von Alaska reisen und Thanatos, den Totengott, aus seiner Gefangenschaft befreien.
Nur dann kann die Grenze zwischen Leben und Tod wieder stabilisiert werden.
Und es wird sie noch ein dritter Halbgott begleiten, der ganz neu im römischen Camp ist und sein Gedächtnis verloren hat.
Angeblich ist er der Sohn des Neptun - der er aber seinem griechischen Namen nennt: Poseidon.
Und er heißt Percy Jackson ...

Äußeres Erscheinungsbild:
Auch hier passt das Titelbild wieder perfekt zum Inhalt. Abgebildet ist Thanatos, der Totengott, der auf einem Gletscher in Alaska gefesselt ist.
Auch der Titel passt sehr gut, er lässt sich einmal auf Percy beziehen, aber auch auf einen anderen Halbgott, auf welchen werde ich nicht verraten, denn das ist eine Wendung im Buch.
Im Gegensatz zum ersten Band passt der Klappentext diesmal auf den Inhalt.


Die Damen mit den Schlangenhaaren gingen Percy langsam auf den Geist.


Eigene Meinung:
Der zweite Teil um die sieben auserwählten Götter gefiel mir sogar noch besser als der erste Teil.
Die Schreibweise ist auch hier wieder wunderbar und der Inhalt in diesem Teil sagte mir schon eher zu. Durch die Tatsache das Leo im ersten Teil mechanisch sehr talentiert ist hat mir vielleicht doch nicht so ganz zugesagt. Die mechanischen Erklärungen wurden hier weggelassen.
Das Buch war auch nicht ganz so lang, wie "Der verschwundene Halbgott" und das kam ihm zu Gute. Die leichten Längen, die ich im ersten Teil bemerkte, haben hier zum Glück gefehlt.
Im Gegensatz du den Percy Jackson Romanen wird der Ton, der im ersten Band schon recht ernst war, hier noch ernster. Der Witz, der im ersten Band noch teilweise vorhanden war, wird auf ein Minimum reduziert. Das passt sehr gut, denn dadurch wird der Ernst der Lage nur noch deutlicher.

Der Folgeband setzt genau dort an, wo der Erste endete, spielt jedoch wo ganz anders: im römischen Halbgottcamp. Aus diesem Grund steht auch die römische Mythologie im Vordergrund. Das finde ich sehr gut, denn Rick Riordan bringt hier einen frischen Wind in die göttliche Mythologie und komibiniert etwas, was so noch nicht da war.
Auch hier sind wieder viele Wendungen vorhanden, die ich so nicht erwartet hätte.
Neue mythologische Wesen haben etwas 'Screen-Time', besonders habe ich mich über die Amazonen gefreut, denn diese fesseln mich immer.

Im Gegensatz zu Band 1 machen sich hier nicht nur drei vollkommen neue Charaktere auf den Weg, sonder auch ein alter Bekannter, Percy. Dadurch konnte ich mich gleich viel besser mit den anderen beiden, Hazel und Frank, identifizieren. Denn wenn ich ehrlich bin, haben mich weder Jason, noch Piper oder Leo so mitgerissen, wie es damals Percy tat.
Percy ist viel ernster und reifer geworden. Seine einzigen Erinnerungen betreffen Annabeth und das macht das ganze noch so viel tragischer. Denn er weiß zwar, dass sie seine Freundin ist, aber  er hat keinen Schimmer, wo er her kommt. (Das er ein Sohn Neptuns (Poseidons) ist, weiß er.)
Bei Hazel (wunderschöner Name, übrigens) wusste ich von Anfang an, dass da mehr ist und das hat mir gefallen. Sie ist zwar ein liebes Mädchen, aber sie wirkte auch sehr geheimnisvoll.
Frank (doofer Name, übrigens) ist ein kleiner Tollpatsch, den keiner so wirklich ernst nimmt und ich wollte ihn nur knuddeln. Um so erstaunlicher ist die Weiterentwicklung, die er im Laufe des Buches durchmacht.
Besonders angetan war ich auch von der Harpyie Ella, was für eine Süße. Sie hat mein Bild, der bösen Harpyie vollkommen verändert.
Anzumerken ist auch, dass Nico di Angelo wieder auftacht. Das hat mich sehr gefreut.

Das Buch endet damit, dass beide Camps nun ihre Handlungen hatte und es nun zusammen weitergehen wird. Da Camp Jupiter und Camp Half-Blood sich ja hassen, bin ich sehr auf Band 3 gespannt und auf das Aufeinandertreffen dieser.



Fazit:
Ein geniale Fortsetzung, die ich besser als Band 1 finde. Ich bin sehr gespannt auf Band 3, denn ich habe durch dieses Ende sehr hohe Erwartungen.

Kommentare:

  1. Mal wieder perfekt formuliert. Ich habe es richtig gefeiert, dass Nico und Percy wieder da waren, da sie einfach nur tollen Charaktere sind.
    Ich habe mich bei diesem Band davon losgelöst, dass es eine Art Staffel 2 von Percy Jackson ist, was mir im ersten Teil immer noch durch den Kopf gegangen ist.
    Hazel und Frank mag ich sehr gerne, genau wie die neuen Charaktere Terminus und z.B. die Amazonen. (Deren Haus habe ich mir ziemlich so vorgestellt wie Hermes' Fabrik in der Verfilmung des zweiten PJ Teils.)
    Das römische, dass da ganz klar die Überhand hatte, war nicht meins, aber ist Ella nicht süß? Und Ella und Tyson? Seltsames Pairing, aber ich shippe sie. ^^
    Auf jeden Fall teile ich deine Meinung zum Fazit, ich bin auch schon gespannt. (:
    Nadja <3

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    1. Agreed. :D
      Ja das passt so gut. Ella ist toll. *_*

      <3

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Hallo.
Ich freue mich immer wie Bolle wenn ich Kommentare bekomme, also gebt euch 'nen Ruck und kommentiert.
Alles Liebe, Sophie