Freitag, 27. September 2013

[Rezension] Anna und Anna - Charlotte Inden


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Anna und Jan verbindet eine tiefe Freundschaft. Doch dann verliebt sich Anna in Jan, und der zieht auch noch ganz weit weg. Zum Glück gibt es Großmutter Anna, die nicht nur genauso heißt, sondern auch genau weiß, wie es sich anfühlt, wenn einem plötzlich etwas fehlt. Als endlich der ersehnte Brief von Jan eintrifft, ist Oma Anna die Erste, die davon erfährt. Und Enkelin Anna ist die Einzige, mit der ihre Großmutter über Henri spricht, den mysteriösen Unbekannten, dem sie die ganze Zeit Briefe schreibt, die sie aber nie abschickt. Kann es Zufall sein, dass Jan und Henri beide in Amsterdam wohnen?
(Quelle: Hanser)





Das Cover ist einfach wunderschön. Es sieht ein bisschen wie ein Brief aus oder auch ein Telegramm. Auch ist das Buch so schön angerauht und fasst sich wunderbar an.
Der Titel ist auch super und gibt an, dass es um eine Anna und eine Anna geht.







Ich habe mich sehr gefreut, als ich gesehen habe, dass es ein Briefroman ist. Diese Bücher lese ich sehr selten, aber auch sehr gern. Ideen, die Briefe enthalten finde ich immer sehr schön.
Ich fand die ruhige Art dieses Buches sehr erfrischend und ich habe mich sehr wohl an der Seite von Anna und Anna gefühlt.

Die Handlung, dass sich sowohl Anna und Anna gegenseitig schreiben, also auch noch Briefe an andere schreiben fand ich einmalig und sehr gelungen.
Komischerweise war ich zu keinem Zeitpunkt verwirrt und habe mich gefragt, an wen gerade ein Brief geschrieben wurden ist.
Mit der Zeit wurden mir die Briefe an Annas verlorenes Bein jedoch zu viel.

Der Schreibstil ist recht einfach, aber hat dennoch eine starke Bildhaftigkeit.

In diesem Buch spielen Oma Anna und ihre Enkelin Anna die Hauptrollen.
 Ich fand es sehr interessant mehr über Oma Anna zu erfahren und sie ist einfach eine goldige alte Dame.
Ich konnte mich sehr in ihren Zwiespalt in Bezug auf die beiden Männer hineinversetzen und wünschte mir einfach sehr ein Happy End für die Beiden.
 Die Beziehung zwischen Anna und ihrer Oma Anna fand ich richtig süß und es hat mich an meine eigene Beziehung zu meiner Oma erinnert.
 Ich fand es sehr schön zu sehen, wie Anna groß wird und ihre Oma versucht die Fehler, die sie bei ihrer Tochter gemacht hat nun wieder gut zu machen.

 Annas erste Liebe fand ich zurckersüß. Ein bisschen mehr Tiefgang hätte ich mir aber gewünscht.
 
Das Ende war zwar recht offen, aber mir hat es gut gefallen, es hat einfach gepasst.
Traurig war das Ende allemal, aber so ist nunmal das Leben. Es endet und es gibt Neuanfänge.





Ein ruhiges Buch über das Leben, die Liebe, zwischenmenschliche Beziehungen, Fehler und den Tod.
Ein Buch das unterschwellig zum Nachdenken anregt und auf keiner Seite langweilt.
Es war schön Anna und Anna eine Weile bei ihrem Weg zu begleiten.

Kommentare:

  1. Ich sehe dieses Buch wirklich ständig, aber bisher hat es mich noch nie wirklich angesprochen gehabt. Das hat sich jetzt geändert, der Inhalt klingt wirklich süß, die Idee ist toll. Natürlich klingt es etwas klischeehaft für mich, aber doch gut.
    Das Verhältnis von Anna und Anna, dass du da beschreibst ist wirklich schön. :)
    Ich werde das mal auf meine Leseliste setzen. ;)

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    1. Mach das, es ist ein süßes kurzes Buch für Zwischendurch.

      Alles Liebe, Sophie

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Hallo.
Ich freue mich immer wie Bolle wenn ich Kommentare bekomme, also gebt euch 'nen Ruck und kommentiert.
Alles Liebe, Sophie