Dienstag, 22. Oktober 2013

[Rezension] Desmond und Yang. Herzfeuer - Barbara Laban


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Fünf Leben soll er retten! Diesen Liebesbeweis muss der junge Arzt Desmond seiner Freundin Min erbringen. Nur dann folgt sie ihm von Singapur nach London. Doch das ist gar nicht so einfach, denn in seiner heruntergekommenen Praxis hat Desmond es nicht gerade mit dramatischen Krankheiten zu tun. Sein merkwürdiger Nachbar, der chinesische Heilmediziner Yang, sieht das ganz anders. Er weiß, dass nicht jeder nach Heilung sucht, und erkennt das Herzfeuer sofort. Desmond hält den alten Yang zunächst für durchgeknallt. Aber als sein Patient plötzlich spurlos verschwindet, kann Desmond seine Liebe endlich unter Beweis stellen.
(Quelle: instant)





Wieder ein gelungenes Cover eines Carlsen eBook-Ablegers. Es spiegelt toll die großen Gefühle des Hauptcharakters Desmond wieder. Die Akkupunkturnadeln passen gut zu Yang. Herz und Nadeln zeigen gut das Zusammenspiel zwischen diesen beiden Protas.
Der Titel passt sehr gut zu dem im Buch genannten "Herzfeuer". Um diesen Begriff zu verstehen muss man das Buch gelesen haben.


 



Die Idee hat mich sofort angesprochen. Alternative Medizin trifft auf westliches Denken, da muss es ja zwangsläufig zu Konflikten kommen. Und dann habe ich mich auf ein tolle verzwickte Beziehung zwischen Arzt und Heiler gefreut, so in der Art wie Sherlock und John. Mit der Zeit habe ich diese zwar ein bisschen gefunden, aber ich hoffe dennoch, dass da im folgenden Band noch mehr dieser unterschiedlichen Personen kommt.

Die Handlung finde ich ein bisschen kurz und auch ein bisschen zu verschwommen. Lange hat mir der rote Faden gefehlt und dann kam der nur so peu a peu.
Später nimm sie endlich an Fahrt auf und kann den etwas langatmigen Anfang wett machen.
 Dieses Buch baut definitiv mehr auf Moralvorstellungen und alternativen Denken und Hinterfragen auf, als auf Spannung und Geschichtsfortlauf. Umso schlimmer fand ich, dass Desmond zwar anfängt über seine Medizin nachzudenken, aber nicht über seine Beziehung zu Min.

Eine Geschichte, die sich wunderbar flüssig lesen lässt und deren Schreibstil einen sofort in den Bann zieht. Ich bin nur so durch die virtuellen Seiten geflogen.

Hauptfigur Desmond konnte mich nicht überzeugen, er bleib einfach noch so undurchsichtig und seine Handlungen sind mir noch nicht ganz klar. Leider wurde mir durch Mins Wesen auch Desmond nicht wirklich sympathischer, da er ja alles so hin nimmt und einfach sehr naiv ist und nicht hinterfragt.
Tja, was soll ich sagen, ich mag Min auch nicht. Ihre Motive empfinde ich als zu schwammig. Sie ist irgendwie komisch. Was will sie? Und ihre Forderungen zwecks zusammenziehen finde ich unmöglich. Sie ist mir einfach unsympathisch.
Carl ist toll. Er scheint der typische "Harte Schale-weicher Kern" Typ zu sein, auf so was stehe ich. Das sind meist die liebenswertestens Typen.
Und Yang scheint der alternative etwas kauzige Bewohner zu sein. Sehr verschroben, aber auch sehr unterhaltsam.

Das Ende war etwas übereilt und alles in allem zu kurz.





Eine innovative Grundidee, die jedoch nicht vollends überzeugen kann. Die Hälfte der Charaktere ist nervig und die Handlung an sich viel zu kurz. Aufgrund des guten Schreibstils und dem verschrobenen Yang werde ich aber sicher weiterlesen.

Kommentare:

  1. Hey du,
    ich weiß ja nicht, ob ich das Buch nach deiner Rezension gut oder schlecht finden soll, also als lesenswert befinden soll oder nicht.
    Es klingt alleine von der Idee interessant und der Sherlock Vergleich hat mich gleich gefangen ;)
    Lohnen sich die zwei Euro also? :)
    LG, Nadja <3

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    1. Das Buch ist mittelmaß, aber ein netter kurzer Zeitvertreib.
      Das musst du im Endeffekt selber entscheiden. ;D

      Vielleicht schaust du dir ja noch mal ein paar andere Rezensionen an.

      <3

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Alles Liebe, Sophie