Montag, 7. Oktober 2013

[Rezension] Meine erste bis neunundneunzigste Liebe - Jasna Mittler


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Was ist die Liebe? Wo fängt sie an, wo hört sie auf – und wo genau ist sie überhaupt zu finden? Eine junge Frau schweift durch ihre Erinnerung und erzählt von den neunundneunzig Lieben in ihrem Leben. Dabei zeigt sich, dass die Liebe ebenso in großen Gefühlen auftritt wie in flüchtigen romantischen Augenblicken, die ihr Ende bereits in sich tragen.
Und so vielfältig, wie die Liebe Gestalt annimmt, so unterschiedlich sind die Gründe für ihr Scheitern: Die erste Liebe, im Vorschulalter, zerbricht am Unvermögen der Protagonistin, Würstchen mit Pommes zuzubereiten. Die sechsundzwanzigste Liebe ruft nie wieder an. Und die dreiundachtzigste Liebe kann einer Illusion nicht standhalten.
(Quelle: Dumont)





Das Cover ist zuckersüß. Zu sehen ist die Prota. Das es diese ist wird aber erst viel später klar. Das schwarze Bild oben ist eigentlich das Bild vom Hardcoverdruck und für die Taschenbuchausgabe wurde es dieses rot gemacht. Das finde ich persönlich noch besser, jetzt sind auch die roten Haare ganz toll zu sehem
Auch der Titel passt ganz wunderbar zum Inhalt.







Bei diesem Buch handelt es nicht um einen normalen Roman. Vielmehr wird in jedem Kapitel (eine bis drei Seiten) eine Liebe kurz und knapp vorgestellt. Die Idee jedes Kapitel um einen Liebesabschnitt mit verschiedenen Personen herum aufzubauen habe ich so noch nicht erlebt.

Das Buch ist genau das Richtige für Zwischendurch.
Kurz, knackig und einfach süß.

Das Buch kann nich so rezensiert werden wie ein normales Buch, da einfach kein roter Faden vorhanden ist, die Hauptperson transparent bleibt und es beinahe 99 Kurzgeschichten sind.

Die Prota hat keinen Namen, ein Äußeres bekommt sie erst später und generell bleibt sie recht blass. Mich persönlich hat es nicht gestört, dass die Prota kein richtiges "Gesicht" hat. Normalerweise muss ich mir meine Hauptcharas vorstellen können, doch da ich denke, dass es hier nur um die kurzen Lieben geht und weniger um das Mädchen finde ich das nicht schlimm.
 Ich finde es sehr gut, dass sie nur minimal ein Äußeres von der Autorin bekommen hat und auch keinen Namen und sonstige persönlich Dinge. Damit kann sich jeder in sie hineinversetzen und mit ihr identifizieren. Bei diesen kleinen, kurzen Geschichten ist das die beste Lösung, bei langen Roman, die einen roten Faden haben könnte man nicht ohne diese "Anonymität" leben.

In der Leserunde auf Lovelybooks wurden die Abschnitte in Kinderlieben, Jugendlieben und junge Erwachsenenlieben unterteilt, das tue ich jetzt auch:

Die kindliche Naivität die diesen ersten Teil der "Lieben" begleitet hat mir einfach das Herz erwärmt. Diese Schwärmereien kennen wir doch alle. ;D
Auch die Zeichnungen in jedem Kapitel finde ich sehr süß und sie passen wirklich gut zu den Geschichten. Sie lockern sie alle doch sehr auf machen das ganze zu einem Lesegenuss.

Ich finde es schön zu sehen, wie sie für die verschiedensten Sorten von Junge schwärmt. Sie ist nicht oberflächlich, das muss ich sagen.
Auch ich fand die 32.Liebe etwas aus der Luft gegriffen, aber wer weiß, was es für verschiedenste Beziehungen auf der Welt gibt.
Etwas schade fand ich es, dass am Ende fast alles nur Schwärmereien blieben und sie nicht eine dauerhafte Liebe gefunden hat.
Die Bildlichen sind einfach unheimlich süß. *_*
(und passen immer perfekt.)

Auch ich fand es sehr schön, dass die Prota so positiv ist und immer nach Vorne blickt.
Mir persönlich sind es zwar zu viele Küsse und zu viele Bettgeschichten, ein bisschen zu oberflächlich erschienen mir die erwachsenen Beziehungen leider doch. Aber ich hatte dennoch nie das Gefühl, es mit einer (wie drücke ich das jetzt nur aus) "Schlampe" zu tun zu haben. Ich würde ja eine Frau eh nie als Schlampe bezeichnen, auch nicht wenn sie sich in ihrem Leben "austobt".

Das Ende fand ich sehr passend und die direkte Ansprache war nochmal einen Ticken besonders.
Schade, dass nicht wirklich eine Liebe wirklich dauerhaft war.





Ein Buch, das einem das Herz erwärmt und zum Schmunzeln einlädt. Perfekt für Zwischendurch durch die Kürze des Buches.
Mir waren es nur persönlich zu viele Küsse, zu viele Kerle in zu kurzer Zeit.

Kommentare:

  1. Hey,

    Wir beide haben uns ja auf der Buchmesse getroffen und nun folge ich dir auch fleißig. Schreibst du eigentlich auch einen Messebericht?

    LG
    Tabea

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    1. Hallo. :)
      Ja ich denke schon, aber da ich vorhin erst von meinem Elternhaus in meinen eigenen vier Wänden angekommen bin, wird das wohl erst in den nächsten Tagen passieren. :)

      Alles Liebe, Sophie

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Hallo.
Ich freue mich immer wie Bolle wenn ich Kommentare bekomme, also gebt euch 'nen Ruck und kommentiert.
Alles Liebe, Sophie