Mittwoch, 31. Juli 2013

[Rezension] Die Wanifen - René Anour


Ich bedanke mich bei Lovelybooks und dem bookshouse Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.

Dieses Buch bei Amazon kaufen.







Die Alpen in grauer Vorzeit
Als Ainwa erfährt, dass sie eine Wanife ist, gleicht dies ihrem Todesurteil. Wanifen sind Menschen, denen eine Kreatur der Anderwelt ihre Macht schenkt. Doch seit Generationen verschwinden die jungen Wanifen ihres Volks spurlos in den Wäldern, bevor sie ihre Kräfte zu nutzen lernen. Der Kelpi, ein blutrünstiger Waldgeist, jagt und tötet sie. Gemeinsam mit ihrem Ziehbruder Gorman, den Ainwa heimlich liebt, versucht sie, dem Kelpi zu entkommen. Doch der Waldgeist spürt sie auf. Gorman stellt sich dem Kampf - und bezahlt. Wenn Ainwa Gorman retten will, muss sie sich in Duellen um Leben und Tod gegen andere Wanifen behaupten. Ausgerechnet der erste Feind, auf den sie trifft, scheint ihr helfen zu wollen. Doch darf sie Rainelf trauen?
(Quelle: bookshouse


 Auf dem Cover ist Ainwa mit ihrem Bogen zu sehen. Im Hintergrund die Alpen und wahrscheinlich der Dreibach. Das Cover spiegelt also sehr schön den Inhalt wieder. Besonders schön finde ich es aber ehrlich gesagt nicht.
Den Titel hingegen finde ich sehr schön und passend.








Die Idee mit den Geistern, die bestimmte Menschen zu Wanifen machen finde ich hochgradig interessant. Sie ist einmalig, ganz speziell und sticht deutlich aus dem anderen Fantasy-Gedöns heraus. Das Herr Anour diese ganze Geschichte dann auch noch in einer wenige beschriebenen Zeitepoche ansiedelt, der Vorzeit, macht das ganze noch viel spezieller.
Ich dachte ja, dass ich größere Probleme mit der Geschichte hätte, da sie ja in der Vorzeit spielt und ich davon noch nichts gelesen habe und das auch nicht meine bevorzugte Geschichtsepoche ist, aber ich fühlte mich die ganze Zeit wirklich sehr woh und habe schon fast vergessen, das ich mich in einer Zeit ohne technische Fortschritte und sonstige Annehmlichkeiten befinde.

Die Handlung nimmt sofort an Fahrt auf und beginnt gleich mit einem Schockmoment. Nach diesem plötzlichen Einfinden in Ainwas Welt und ersten überraschenden Verlusten ging es erstmal recht ruhig weiter, denn für Ainwa galt es nun erstmal ihr "Handwerk" zu erlernen. Ich habe mich tierische gefreut mehr über die Wanifen, ihre Geister und ihre Fähigkeiten zu erfahren. Ainwas Weg und das Erlernen ihrer Gaben ist sehr spannend und interessant zu verfolgen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und ich wurde wunderbar in die frühzeitliche Welt entführt. René Anour schreibt so, dass man einfach mitfiebern muss.

Die Hauptcharaktere sind alle wunderbar ausgearbeitet und sehr vielschichtig.
Besonders Ainwa wurde charakterlich sehr gut dargestellt. Sie erscheint mir etwas rebellisch und auch sehr stark, zeigt aber dennoch ihre verletzliche Seite und das macht sie für mich sehr greifbar.
Auch Gorman fand ich mit seiner lockeren, aber gleichzeitig beschützerischen Art sehr toll. Sein Schicksal ging mir an die Nieren, wobei es der Autor geschafft hat, dass ich regelmäßig verzweifelte. Denn ich wusste nicht, ob ich Gorman hassen oder bemitleiden soll.
Noch etwas zu den Nebencharakteren:
Die offene Nephtys und der brummbärige Kauket haben es mir wirklich angetan. Was für ein herrliches Gespann.
Besonders angetan hat es mir auch Rainelf. Ein bisschen düster, ein bisschen mysteriös, ... so mag ich das. Seine Vergangenheit hat mich sehr berührt und ich habe mit ihm gelitten. Es ist schön zu sehen, dass er sich dennoch etwas Gutes im Herzen bewahrt hat.
So verschieden die diversen Geister auch waren, sie konnten mich alle überzeugen. Ihre Abhängigkeit zu ihren Wanifen fand ich schrecklich-schön beschrieben und jeder der Geister hat seine Vor- und Nachteile. Besonders hervorheben möchte ich den Percht. Ich habe mich total in ihn verliebt. Der ist einfach nur so lieb. Harte Schale, weicher Kern. Er hängt ja doch sehr an Ainwa, und sie an ihm.

Dann ging zum Ende hin wieder die Post ab. Unerwartete Wendungen, spektakuläre Auftritte und berührende Momente haben das Ende absolut rund gemacht und ich musste mit schweren Herzens (trotz Knalls) vorerst von der Welt der Wanifen Abschied nehmen.








Ein ganz spezielles Buch, dass mich sofort angesprochen hat. René Anour zeigt, dass es möglich ist noch etwas vollkommen Neues zu schaffen und dies so niederzuschreiben, dass nicht der größte Schmarrn entsteht. Wunderbare Figuren, tolle Szenen und eine Achterbahn der Gefühle machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderen.


ACHTUNG!!!
Du hast die Rezension gelesen und bist aufmerksam auf das Buch geworden? Ja? Dann könnte dich das interessieren:
Ich befinde mich gerade in der Schlussphase eines Interviews mit René Anour.
Natürlich gibt es dann auch etwas zu gewinnen und ein ganz besonderes Goodie bei Wunsch noch obendrauf? Möchtest du nicht auch wissen, welcher Geist, dein Geist wäre? Dann schaue doch mal in den nächsten Tagen vorbei, dann startet hier nämlich das Interview.

Montag, 29. Juli 2013

[Rezension] Todesregeln - Randy Russell


Ich bedanke mich recht herzlich beim aufbau Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.

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Jana Webster weiß nicht, wie ihr geschieht. Auf einmal sitzt sie in einem Bus zu einer Schule, die bisher nicht die ihrige war. Alle sehen irgendwie merkwürdig und durchscheinend aus. Außerdem: Wo ist Michael, Michael Haynes, von Webster und Haynes? Jana ist es gewohnt, ausschließlich in einem Atemzug mit ihrem Freund genannt zu werden. Und wieso funktioniert ihr Handy nicht mehr?
Bald registriert Jana, dass sie tot ist und ihre neue Schule im Jenseits steht. Ab da hat sie nur noch ein Ziel vor Augen: Michael wiederzusehen. Müde darauf zu warten, dass ihr Romeo sich endlich selbst ins Jenseits befördert, entschließt sie sich, selbst zu handeln. Und niemand, auch nicht der attraktive und geheimnisvolle Mars, kann Jana von ihrem irrwitzigen Plan abhalten.
(Quelle: aufbau)






Ich liebe das Cover. Dieses Gesicht, das schon fast puppenhaft wirkt, ist auf der einen Seite wunderhübsch, auf der anderen total unheimlich.
Der Titel wurde wörtlich übersetzt und passt perfekt zum Inhalt.









Ich lese ja sehr gerne Bücher über Geister oder das Leben nach dem Tod. Dementsprechend hat mich die Idee zu diesem Buch besonders angesprochen. Leider wurden meine hohen Erwartungen nicht gänzlich erfüllt, da einige Fragen bezüglich der Geisterwelt offen blieben.

Die Handlung an sich ist recht einfach: Mädchen stirbt, Mädchen landet in der Geisterwelt, Mädchen will Freund töten, da sie ihn sehr vermisst, Mädchens tote Welt dreht sich nur noch darum. Das ganze wurde durch viel Unbekanntes und Ungereimtheiten leider nur total verkompliziert und ich konnte nicht immer folgen. Grays, Sliders, Risers und die anderen Sorten der Toten wurden mir leider nicht ausreichend erklärt. Wie denn das alles zustande kommt, wurde nur mangelhaft erläutert und wie die Geister von einem zum anderen werden können genauso wenig.

Der Schreibstil ist gut zu lesen. Ich kam sehr schnell durch die Geschichte. Er ist zwar nichts besonders, aber macht die Geschichte flüssig lesbar. Nur handelt er alles ziemlich schnell ab.

Die Hauptcharaktere fand ich auch nur teilweise überzeugend.
Jana ging mir die meiste Zeit auf den Keks. Sie liebt ihren Freund nicht nur, sie ist ja total bessesen von ihm. Mann, was hat mich das genervt. Ihr obsessives Verhalten ist ja nicht mehr normal. Aber sich gleizeitig von Mars angezogen fühlen, das passt für mich nicht zusammen.
Mars fand ich hingegen recht angenehm. Er ist ein Regelbrecher und findet diese auch total sinnlos. Dennoch möchte er etwas Gutes bewirken. Harte Schale, weicher Kern.
Tja, die Nebencharaktere blieben fast alle blass. Ich hätte so gerne mehr über die Grays und die Jungfrauen und so erfahren, aber Pustekuchen.

Mhh, das Ende habe ich nicht verstanden. Wie ist das denn nun mit Gray passiert? Tja und Janas Verhalten bleibt mir nach wie vor total unverständlich.








Kann man lesen, muss man aber nicht. Anfängliche Begeisterung meinerseits wich schnell einer zunenehmend Gleichgültigkeit gegenüber der Prota. Nervig, besessen und absolut unverständlich handelnd wird diese schnell aus meinem Gedächtnis gestrichen. Ungereimtheiten und Oberflächlichkeiten kann der gute Leserhythmus nur kaum aufwerten.

Samstag, 27. Juli 2013

[Rezension] Gib mir meinen Stern zurück - Amanda Frost


Ich bedanke mich recht herzlich bei der Autorin für die Bereitstellung des Leseexemplars.

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Dass ausgerechnet ein Chaot wie Rafael seinen Planeten Siria vor dem Aussterben retten soll, hätte er selbst nie für möglich gehalten. Und doch findet er sich plötzlich in München wieder, um mit der bildschönen, aber egozentrischen Schauspielerin Angelina Russo für Nachwuchs zu sorgen. Dummerweise gibt es nichts, was die bissige Diva mehr verabscheut als Kinder. Pech für Rafael – und Glück für Valerie, Angelinas Assistentin. Denn im Gegensatz zu ihrer Chefin ist sie zutiefst von dem attraktiven Mann mit den überirdisch strahlenden Augen fasziniert. Und spätestens als sie ein zottiges Tier in seiner Wohnung findet, das nicht von dieser Welt zu sein scheint, gerät ihrer beider Leben mächtig aus den Fugen.
(Quelle: Amazon)






Das Cover ist so typische weiblich, aber es gefällt mir sehr gut. (Lila ist meine Lieblingsfarbe!!) Und ich bin richtig begeistert, dass die Frau auf dem Cover auch tatsächlich so aussieht wie Valerie.
Der Titel ist auch schön, keine Frage, aber irgendwie wird mir der Zusammenhang zum Inhalt nicht klar. Vielleicht finden alle anderen ja einen Zusammenhang, aber ich eben nicht. Könnte auch an dem heißen Wetter liegen, da ist im Moment eh nicht viel Platz im Gehirn.









Bei Büchern, die im Weltall spielen (oder auch nur zum Teil) sind mir nicht immer ganz geheuer, da ich einfach befürchte, dass es zu wissenschaftlich wird. Dem hier ist aber nicht so. Es geht zwar ein bisschen um außerirdische Technologien, doch das ist alles sehr einfach verständlich.
Die Idee von "Gib mir meinen Stern zurück" gefiel mir aber auch Anhieb. Themen wie Mutterschaft und Kindernote gefallen mir meist recht gut und der Klappentext klang dazu auch noch nach einer sehr lustigen Geschichte.

Viel mehr Fantasy, als am Anfang und gegen Ende kommt nicht wirklich vor. Die Bewohner Sirias sind sehr menschenähnlich. Die Handlung ist von daher mehr die Handlung von einem Frauenroman, als von einem Fantasyroman. Diese phantastischen Hintergründe sind aber sehr gut ausgearbeitet und machen es mir möglich, mir Siria bildlich vorzustellen.

Der Schreibstil ist sehr locker und wahnsinnig unterhaltsam. Ich musste oft schmunzel oder lachen. Besonders die Idee, dass Rafael die Umgangssprache der Menschen nicht versteht war einfach köstlich zu lesen. Was habe ich so oft gedacht: " Was für einen Quark geben wir Deutschen eigentlich von uns?"

Rafael ist ein schrecklich sympathischer Außerirdische. Er ist witzig, charmant, kinder- und tierlieb und im Herzen noch immer ein kleiner Junge.
Der weibliche Hauptcharakter Valerie ist auch wirklich toll ausgearbeitet. Sie ist trotz ihrer beruflichen Position bodenständig geblieben und sie ist hart im Nehmen. Ich mag sie sehr.
Angelina hingegen fand ich etwas zu klischeehaft und sie war der typische zickige, divenhafte Star. Ich habe die ganze Zeit auf einen tieferen Charakter gehofft, doch mit ihrer kinderhassenden Art und den launischen Starallüren ging sie mir recht bald auf die Nerven.
Sämtliche Nebencharaktere fand ich klasse: ob nun Magier David, die beiden alten Sirianer oder das knuffige Mondbärchen Tristan (der übrigens viel zu wenig Screentime hatte).

Die anbahnende Beziehung zwischen Rafael und Valerie fand ich eigentlich ganz schön. Sie fängt langsam an und (natürlich) scheint sie zuerst unmöglich. Sehr sinnliche erotische Szenen wurden ganz wunderbar ins Geschehen integriert. Valeries Verhalten am Pool kann ich aber nicht nachvollziehen.

Das Ende war zwar sehr schön, aber leider auch vorhersehbar.








Ein lustiger, leichter Frauenroman, der perfekt in die warme Jahreszeit passt. Er hebt sich durch eine tolle Idee von anderen Chick-Lit Romanen ab, kann jedoch nur wenige unerwartete Wendungen aufweisen.

SuB Samstag #15: Ich bin standhaft geblieben (fast)!

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 "Eden Prophecy", "Flammendes Erwachen" und "Der Geschmack von Glück" sind Leseexemplare vom jeweiligen Verlag.
Besonders auf Unterstes freue ich mich sehr, da mich der Autorin erstes Werk erst diese Woche begeistern konnte.
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"Herzverwandt" ist eine Ersatzüberraschung, da die eigentlich Überraschung verloren ging.

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Letzte Woche habe ich "Die da kommen" für weniger als die Hälte abkaufen können. Diese Woche trudelte dann das Buch auch schon ein.

Montag, 22. Juli 2013

[Rezension] Rockoholic - C.J. Skuse


Ich bedanke mich beim Chicken House Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.

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Kreisch! Jodys Lieblingsband ist in der Stadt. Klar, dass sie schon 14 Stunden vor Konzertbeginn da ist. Denn sie muss unbedingt ganz vorne stehen. Es geht schließlich um Jackson, den tollsten aller Leadsänger. Allerdings ist Jody nicht die Einzige und in dem ganzen Gedränge und Geschubse kippt sie einfach um, knallt auf den Boden und anstatt vor der Bühne zu stehen, wacht sie Backstage auf einer Liege auf. Schlimmer kann es nicht werden. Außer - man entführt einen Rockstar, versteckt ihn in der Garage und versucht so zu tun, als habe man alles im Griff.
(Quelle: Chicken House)






Das Cover gefällt mir sehr gut. Einerseits sehr schlicht, andererseits bringt es den Rock- und die Musikszene, elementäre Dinge im Buch, sehr gut rüber. Der rot-rosa Hintergrund strahlt für mich dann noch das Fangirlleben von Jody dar.
Titel passt gut und wurde aus dem Englischen übernommen. Außerdem finde ich das Wortspiel sehr gelungen.








Ein Fangirl, dass es schafft seinen Rockstar zu entführen? Das musste ich lesen. Die Idee ist einmalig und wirklich total schräg.

Die Handlung ist zwar manchmal ein bisschen abgedroschen, aber hey, sie entführt ihn ja nicht mal wirklich, er geht doch freiwillig mit. ;D
Ich bin selbst ein eingefleischtes Fangirl und musste diesen Roman lesen. Die Handlung sprüht nur so von Charme und Witz und Dinge, die so nie passieren würden, konnte ich hinnehmen und mich über sie amüsieren. Während das Buch auf der einen Seiten sehr unterhaltsam war, so thematisierte es dennoch sehr wichtige Themen: Verlust, Schmerz, Tod, Abschiednehmen, Drogen, Selbstmord. Die Palette ist weitgefächert und die Autorin schafft es sehr gut die Waage zu halten, zwischen Humor und Ernst.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und ich hatte das Buch ruckzuck durch. Die Autorin (ist es 'ne sie?) hat einen sehr großen Wortschatz und es macht Spaß Jodys Irren und Wirren und ihrem chaotischen Leben zu folgen.

Tja, kommen wir zu den Hauptcharakteren, die das Leseabenteuer nicht ganz so rund machen.
Jody ist mir am Anfang zu naiv. Sie geht total blind an ihren Star ran. Ich verstehe ja, dass man geflasht ist, wenn man ihn sieht und alles für ihn tun würde, aber Jody geht ja mit Scheuklappen durchs Leben und denkt nicht nach. Erfreulich finde, ich dass sich das ändert und ihre Blauäugikeit verschwindet. Sie wird reifer, auch wenn sie eine Chaotin bleibt (was ich toll finde).
Jackson ist am Anfang ein echtes Ekel, zwar aus gutem Grund, aber es war mir doch zu viel. Mit der Zeit wurde er menschlicher und mitfühlender. Ich mochte ich mehr, als ich ihm endlich hinter die Fassade schauen konnte.
Mic hat mich von Anfang an umgehauen. Er ist ein Underdog, er ist komisch, er ist anders, er ist wie ich. Ich finde es klasse, dass die Rocky Horror Show bei ihm mit eingebaut worden ist. Er ist auch ein klasse Freund, jemand auf dem man sich immer verlassen kann.
Die meisten Nebencharaktere haben mir eigentlich recht gut gefallen. Besonder die kleine Cree hat es mir angetan. Das Mädel ist einfach zuckersüß.

Tja, die Liebesbeziehung war zwar vorhersehbar, doch das schmälert nicht die Tatsache, dass sie einfach schön ist.

Das Ende war schön. Das Buch wurde gut abgeschlossen und ich konnte für ein paar hundert Seiten sehr gut unterhalten werden.







Ein sehr unterhaltsames Buch, dass ungeahnte Tiefe aufweist. Trotz anfänglicher Probleme mit den Protagonisten mochte ich sie eigentlich ganz gerne. Ein Buch, dass jedes Fangirl (und auch Fanboy) lesen sollte. Es ist natürlich auch für die etwas, die sich gut unterhalten lassen wollen, die Musik mögen und die ein Herz für Underdogs haben.

Sonntag, 21. Juli 2013

[Rezension] Punktlandung in Sachen Liebe - Jennifer E. Smith


Ich bedanke mich recht herzlich beim Carlsen Verlag für die Bereistellung des Leseexemplars.

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Hadley graut schon seit Monaten vor diesem Tag: Sie muss bei der Hochzeit ihres Vaters Brautjungfer sein – dabei hat sie seine Verlobte noch nicht einmal kennengelernt. Zu allem Überfluss verpasst sie auch noch ihren Flug und sitzt für ein paar Stunden auf dem überfüllten New Yorker Flughafen fest. Doch dann trifft sie Oliver, den Jungen mit dem verwuschelten Haar und dem Puderzucker auf dem Hemd, der wie sie nach London fliegt. Hadley bleibt genau eine Fluglänge Zeit, um sein Herz zu gewinnen…
(Quelle: Carlsen)





Also ehrlich gesagt, finde Cover und Titel von der Hardcoverausgabe besser. Warum das bei der Taschenbuchausgabe beides geändert wurden ist, weiß ich nicht. (Ich bin jedoch sehr froh, dass sich der Verlag zum Herausbringen der Taschenbuchausgabe entschieden hat, da ich das Preis-Leistungsverhältnis von "Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick" mangelhaft fand.
Dennoch strahlen Cover und Titel für mich Sommer aus und passen somit perfekt in die Jahreszeit.








Die Idee finde ich richtig süß. Die Idee mit der Liebe auf den ersten Blick während eines Flugs finde ich richtig gut, auch wenn das Ganze auf den ersten Blick nicht besonders tiefgründig erscheint. Da habe ich mich aber getäuscht, denn das Buch hat so viel Tiefe: zum einen Hadleys Beziehung zu ihrem Vater und die Beziehung von Oliver zu seinem Vater.

Die Handlung ist kurz und knapp, aber ich hatte auf keiner Seite das Gefühl es würde was fehlen. Für manche mag das Geschehen zu schnell gehen, aber ich fand es hat alles super zusammen gepasst.
Die erste Hälfte des Buches spielt am Flughafen in New York und dann im Flugzeug. Die zweite Hälfte hat London als Setting.
Die Geschichte kam anfangs als luftig lockere Liebesgeschichte daher, die einfach nur süß und zuckrig war, doch schon bald wurde Hadleys seelisches Leiden immer immer präsenter und sie befindet sich in einer Zwickmühle, zwischen dem Richtigen und ihren Gefühlen. Ich fand die schlechte Beziehung zu ihrem Vater und die langsame Annäherung unheimlich berührend und ich habe am Ende geweit. Das ist bei mir wahrscheinlich etwas Persönliches, denn ich habe Ähnliches wie Hadley mit meinem Vater erfahren. Nur das wir uns nicht wieder näher gekommen sind und auch wahrscheinlich nie wieder diese Vater-Tochter-Beziehung haben werden.

Der Schreibstil ist eben wie die Geschichte sehr locker und leicht zu lesen.Je nach Situation trifft die Autorin immer die richtige Wortwahl und hat mein Gefühle und mein Mitfühlen schrecklich angekurbelt.

Hadley ist eine tolle Haupterson. Ein bisschen sarkastisch, ein bisschen introvertiert und vor allem versucht sie sich nicht noch weiter verletzten zu lassen. Ich fühle mich dem Mädel so verbunden.
Und Oliver ist ein richtiger Schnuckel. Tja, da ist er nicht nur Engländer (ich liebe Briten!), nein er ist auch unheimlich charmant, total humorvoll und hat mir regelmäßig ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Er ist eine der Personen die man um sich haben möchte, wenn es einem schlecht geht.

Hadley und Oliver gehören für mich zusammen, von der erste Seite an. Es passt einfach zwischen den Beiden. Diese Liebe auf den ersten Blick konnte ich total nachvollziehen und fand sie nicht im Mindesten kitischig.

Das Ende war sooo schön. Hach, sind die Beiden süß. Alles Traurige von vorher wurde besser .






Dieses Buch hat einen emotionalen Nerv bei mir getroffen und ich fühle mich zutiefst mit Hadley verbunden. Auf der anderen Seite wurde ich aber gut unterhalten, habe gelacht und mich ein bisschen in Oliver verguckt. Sollte es sowas wie Liebe auf den ersten Blick geben und Paare denen es bestimmt ist zusammen zu kommen und ein Leben lang zusammen zu bleiben, so sind Hadley und Oliver eines dieser Paare.

Samstag, 20. Juli 2013

SuB Samstag #14: Warum ich lieber zu Hause bleiben sollte!

Ich habe mich mal wieder aufgerafft und ein Video gemacht:



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Und hier das Ganze jetzt noch mal in Bildform:
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"Die Wanifen" ist für die Leserunde auf Lovelybooks auf Lovelybooks eingetrudelt. Ich lese es gerade und es gefällt mir bis jetzt sehr gut.
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Ich habe meine liebe Lulu besucht und wir haben Thalia unsicher gemacht. Mitgenommen wurden: "Rush of Love. Erlöst", "Die Rebellion der Maddie Freeman", "Die Welt wie wir sie kannten" und "Sommernachtszauber".
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"Für immer die Seele" stammt von einer Buchüberraschungsgruppe auf Facebook.
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"Von wegen Liebe", "Zwischen dir und mir" und das Mängelexemplar "Die verborgene Sprache der Blumen" habe ich heute mit meiner Mama in Erfurt gekauft.
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"Soul Screamers" 4 kam von BdB. Ich kenne keins der Bände davor. Ich habe den Verlag angeschrieben und ich hoffe, dass ich das Buch an eine interessierte Bloggerin weitergeben darf.


[Lesenacht] Fantasy Lesenacht - "Lesen bis Einhörner auftauchen"

 

ICH MACHE MIT!!! (Schuld ist das Einhorn). xD


1.Update 21.15: 

Es geht erst 23.00 Uhr los, aber Ines hat uns gebeten jetzt schon einen Post zu machen. Gesagt, getan.
Hier ist er also. xDIch habe mir vorgenommen:

Ich möchte "Die Wanifen" gern fertig lesen und auf alle Fälle mit "Gib mir meinen Stern zurück" anfangen.


2.Update 23:00:

Welches Buch wirst du heute lesen und wieso? + nenne uns den Autor und ob du schon andere Bücher von ihm gelesen hast oder willst und wieso.

Wie oben bereits erwähnt lese ich weiter auf Seite 241 mit "Die Wanifen" von René Anour. Ich glaube, es ist sein Debütroman, aber ich werde weitere Werke von ihm sicherlich lesen, denn Schreibstil gefällt mir sehr gut.


3.Update 23.30:

Sieh dir das Cover an. Was denkst du wenn du es siehst? Was stellst du dir vor wie das Buch noch wird?

Ich sehe die Protagonistin Ainwa mit ihrem Bogen. Mhh, keine Ahnung was noch passiert, das Cover ist recht nichtsaussagend und gefällt mich auch nich übermäßig.


4.Update 0:00:


Was hast du so für Macken was deine Bücher angeht? Eselsohren-Alarm? Oder eher "Bloß-Keine-Flecken!" 
Von wem hast du das Buch? Gehört es dir? Hast du es gekauft? Gewonnen? Ist es ertauscht? Ausgeliehen? Ist es neu oder hängt es schon in Fetzen?

Eselsohren, derbe Knicke und Flecken gehen gar nicht, wenn man das Buch aufgeschlagen mit der Schrift zum Tisch hinlegt, rollen sich meine Fußnägel nach oben.
Gegen Leserillen habe ich nichts, so lange diese nicht megagroß oder super viele sind. Die gehören zum Lesen dazu. Angestuppste Ecken und klitzekleine Knicke bei Taschenbüchern (an den Ecken) lassen sich leider auch nicht immer vermeiden (besonders wenn das Buch in der Handtasche mit unterwegs ist). Kann ich alles tolerieren, so lange es sich wie gesagt in Grenzen hält.

Das Buch ist ein Leseexemplar vom bookshouse Verlag und vom Autor. Ich lese für eine Leserunde auf LB. (es ist sogar signiert!)
Es ist also neu. Da ich es im Urlaub in der Handtasche mit hatte, hat sich eine Ecke leider umgeknickt. :(


5.Update 0:34:

Geh auf die Seite 124 wenn du ein Buch mit weniger als 300 Seiten hast, und geh auf Seite 248 wenn du ein Buch über 300 Seiten hast. Nenne uns den ersten und den letzten Satz dieser Seite.

Seite 248: "Ein lautes Lachen erklang, dann konnte sie wieder sehen". (erster Satz), "Ein mannslanger Bogen und zehn Pfeile, deren Enden mit Adlerfedern befiedert waren." (letzter Satz)

6.Update 1:08:

Für mich ist jetzt Schluss. Auf Seiten zählen habe ich im Moment eigentlich keine Lust, denn ich bin schon total fertig. Ich war ja heute und die letzten beiden Tagen nur auf den Beinen und unterwegs. Ich geh jetzt ins Bett und wünsche allen anderen noch viel Spaß. :)

Mittwoch, 17. Juli 2013

[Rezension] Die Macht des Schmetterlings - Matt Dickinson


Ich bedanke mich recht herzlich beim Baumhaus Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.

Dieses Buch bei Amazon kaufen.





Kann der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien einen Tornado in Texas auslösen? Der Chaostheorie zufolge ja.
Alles beginnt um 7:37 Uhr in einem kleinen Ort in England: Ein Schmetterling schlägt mit den Flügeln. Das führt dazu, dass ein Hase zwischen die Beine eines Pferdes gerät, das daraufhin stolpert und sich verletzt. Aus diesem Grund gewinnt ein anderes Pferd das wenig später stattfindende Pferderennen. Ein Mann namens Dean hatte auf diese Pferd gesetzt und kauft seiner Tochter, die Geburtstag hat, von dem Gewinn einen Haufen Luftballons. Doch das Mädchen lässt sie los. Sie steigen in den Himmel und geraten in die Triebwerke eines Flugzeugs ...
(Quelle: Baumhaus)






Es glänzt! Das Cover glänzt! (Das musste jetzt einfach mal gesagt werden.)
Es ist schimmert silbrig und auch der wunderschöne Schmetterling schillert in wunderschönen Blautönen. Was ganz hübsches fürs Auge.
Der Titel ist auch klasse. Mir gefällt er besser als der Originale. Er ist so einfach, aber dennoch so aussagekräftig.








Sowohl die Chaostheorie als auch der Schmetterlingseffekt sind mir geläufig. Gelesen habe ich zu diesem Thema aber noch nichts und die Idee ein ganzes Buch diesen Themen zu widmen finde ich sehr gelungen und höchst interessant.

Die Handlung ist sehr ausergewöhnlich. Die Kapitel sind nur zwischen ein und zwei Seiten lang und behandeln jeweils einen gewissen Menschen (oder eine kleine Gruppe). Während mir am Anfang noch der Zusammenhang zwischen den Personen fehlte, wurde ich nach und nach aufgeklärt. Die Verbindung zwischen all diesen Personen haben mir oftmals "Aaahs" und "Ohhhs" entlockt. Ich fing an mich zu fragen "Was wäre wenn" und in meinem Kopf fing es nur so an zu rattern. Ich habe besonders am Ende sehr viel nachgedacht: War das alles Schicksal oder doch nur Zufall?

Anfangs ist seine Erzählweise recht merkwürdig, doch mit der Zeit haben mir diese kurzen Kapitel sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist zwar recht einfach gehalten, doch mit der Zeit baut sich so viel Spannung auf bis das Buch mit einem großen Knall endet.
Die ganze Zeit hatte ich das große Ganze im Blick. Die ganze Zeit musste ich geistig anwesend sein, trotz der einfachen Sprachen, damit mir auch ja kein kleines (wichtiges) Detail abhanden kommt.

Es sind in diesem Buch so viele Hauptpersonen vorgekommen. Jede war gleich bedeutend und das fand ich einfach sehr gut. Die Aussage dahinter: "Jeder ist mit jedem verbunden und bedeutet genau so viel, wie jeder andere". Aus diesem Grund werde ich auch nicht noch weiter auf die Personen eingehen, denn sie sind alle wichtig.

Wie bereits gesagt, wie dauerhaft Spannung vom Autor aufgebaut und das Ende ist dramatisch und schockierend. Dieses Buch wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben.







Selten hat mich ein Buch so grübelnd und nachdenkend zurückgelassen. Ein Buch, das einfach nur spannend uns rasant ist. Was ist Schicksal, was ist Zufall?