Samstag, 30. November 2013

SuB Samstag #29: Vom Jungen mit den großen Zähnen und einem weihnachtlichen Carepaket

Rezensionsexemplar:
Das einzige Buch diese Woche!


Weihnachtliches Carepaket von Oma und Opa:
Jede Menge Süßkram, Kerzen, Deko und zwei Adventskalender (einer davon ist ein Teeadventskalender).

[Rezension] Die Liste der vergessenen Wünsche - Robin Gold

Bei Amazon kaufen.





Eine Geschichte über Verlust, Kindheitsträume und einen Neubeginn
Früher war alles einfacher. Abschiede zum Beispiel. Als die sechsjährige Clara Black – in einem schwarzen Badeanzug – ihren Kater »Schweinebraten« beerdigte, ahnte sie nicht, dass das Leben noch einen viel größeren Verlust für sie bereithalten würde: Jahre später stirbt ihr Verlobter kurz vor der Hochzeit. Es bricht Claras Herz. Doch dann findet sie eine alte Liste mit ihren Kindheitswünschen, die vor ihrem 35. Geburtstag in Erfüllung gehen sollten. Ganz unverhofft wird die Liste zu Claras Rettungsanker – und zum Weg zurück ins Glück …
(Quelle: blanvalet)





Das Cover ist schön. Es ist so schön träumerisch und romantike (gut auch sehr pink und kitschig.)
Aber der Heißluftballon ist mir im Buch nicht untergekommen. ;D
Der Titel hat mich gleich angesprochen und ich wusste, dass ich dieses Buch haben musste.







 Die Idee hinter dem Buch ist nicht neu, aber sehr schön neu aufgewertet und mit vielen kleinen liebenswerten Details aufgepeppt. An mein Lieblingsbuch" Die Wunschliste" von Jill Smolinksi kommt es aber nicht ganz heran.

Handlung: Ich liebe Bücher, in denen es um die "Abarbeitung" einer Liste geht. Die Liste kann Grundlage für die Erfüllung von vielen, witzigen, absurden und auch einfach nur liebenswerten Dingen sein. Dementsprechend gespannt war ich auf die Liste von Clara. Ich fand die Mischung zwischen "normalen" Dingen und "lebenslangen" Dingen sehr ausgewogen. Ich fand das ungewollte Erfüllen von der ersten Sache wunderbar süß und lustig. Es war einfach wunderschön zu lesen, wie Clara immer mehr zurück ins Leben tritt.
Mit der Zeit wird das Buch schon ganz schön ktischig, aber es war genau das richtige in dieser kalten, nassen Jahreszeit.

 Die Schreibweise ist luftig und locker und macht den ernsten ersten Teil trotzdem sehr unterhaltsam zu lesen. Nie werden die Szenen ordinär. Trauriges wird zwar humorvoll dargestellt, aber nie respektlos- oder geschmacklos.

Hauptcharakter Clara war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist ein herzensguter, lieber Mensch und da ich sie von Anfang gern hatte (die ungewollt witzige Beerdigung von Schweinebraten hat seinen Teil dazu beigetragen) habe ich nach dem Verlust ihres Verlobten sehr mit ihr getrauert. Das zwischen den beiden war wirklich Seelenverwandschaft und genau das, was ich auch einmal hoffe zu erleben (oder den Todesteil natürlich). Es hat mir sehr leid getan, sie so trauernd zu sehen. Dennoch finde ich, dass sie generell zu sehr auf ihre Beziehungen fixiert und eine zukünftige Entscheidung konnte ich absolut nicht nachvollziehen.
 Ich finde die Familie toll. Claras Mama passt sehr gut auf ihr Mädchen auf, ist aber nie gluckenhaft. Sie hat auch so ein lockere und positive Art und ihr ironischer Humor hat dem Buch einen wunderschönen Touch gegeben. Der Bruder ist einfach nur zum Verlieben. ;D
 Mon Cherie ist ein total süßer Hund und hat den Wunsch in mir vergrößert mir selbst wieder ein Tier zuzulegen. Leider sind in meiner Wohnung kein Platz und auch nicht erlaubt. Mein Katzentier musste ich leider bei meiner Mama zu Hause lassen.
Auch Lincoln war mir die ganze Zeit supersymphatisch. So ein lieber Kerl.

Also das Ende war schon sehr kitschig und vorhersehbar, aber ich mag es trotzdem. Ich finde, dass Buch geht einfach ans Herz und ist für die kalte Jahreszeit genau das Richtige.




Ein Buch, das einigen Mitleserinnen zu kitschig war, aber das ich einfach nur herzerwärmend fand. Genau das richtige um sich für kurze Zeit auf dem Bett einzukuscheln. Ich fand die Charaktere eigentlich alle sehr sympathisch, allein Claras Fixierung auf ihre Partner war einfach nur anhänglich und zu viel des Gutem.
Wer möchte denn nach dem Buch nicht auch selbst eine Liste schreiben?

Samstag, 23. November 2013

[Lesenacht] Fantasy Lesenacht Updatepost

 http://thecalloffreedomandlove.blogspot.de/2013/11/fantasy-lesenacht-die-dritte-update-post.html

 Auch ich mache wieder mit.

Ich kündige aber gleich vorweg an, dass ich sicher nicht bis halb 5 durchhalten werden!
Denn (wer meinen Neuzugängepost gelesen hat, weiß es) ich hing bis um 3 heute Nacht über der Kloschüssel und habe meinem Abendessen nochmal hallo gesagt.
Aus dem Grund habe ich heute Nacht nicht viel geschlafen.



19:15 Uhr:
Ich werde nochmal "schnell" unter die Dusche hüpfen und dann so langsam meine sieben Sachen zusammen suchen und mich einrichten.

22:20 Uhr:
Woaaaahh, da habe ich zu spät angefangen mit duschen und dann die Zeit und der Dusche vergessen (heißes Wasser *_*)

Na gut, dann zeige ich Euch schnell was ich wo lese (1.Aufgabe):

Ich lese: "Geheimnisvolle Berührung" von Nalini Singh.
Meine Aktualisierungen werden (wie hier zu sehen) von meinem Bett aus passiere.
(Ist mein Entchen und Froschschlafanzug nicht süß. ;D)


Für Nervennahrung ist mit Apple Pie (leider nicht selbstgemacht), Banana Chips, Dinkelcrackern und Zuckerwaffel gesorgt.
Zu Trinken gibes es Granatapfeltee und vorher erstmal eine schöne Tasse Latte Machiato.


Gelesen wird hier in meiner "Leseecke". Jaaa, ich bin stolze Besitzerin eines Hängesessels. Darin werde ich mich jetzt verkrümeln mit Decken, Kissen und Buch.


22:50 Uhr:
So, ich habe mir jetzt nebenbei Charmed angemacht, mir war es zu still. Da ich Charmed fast auswendig kenne ist es so ein bisschen Beschallung und keinerlei Ablenkung.

Leseticks:
Ticks habe ich eigentlich keine.
Ich trinke am liebsten eine Tasse Tee beim Lesen, aber das geht nicht immer und ich habe auch nicht immer Lust drauf (im Sommer zum Beispiel.)
Wenn ich zu Hause lese, dann für eine längere Dauer, dann muss ich mich richtig einkuscheln, so mit Decke und zig Kissen.
Ach und meine Wasserflasche MUSS IMMER neben mir stehen. Das ist wahrscheinlich der einzige wirkliche Tick von mir. Wenn nicht mehr genug Wasser in der Flasche ist, muss erst noch eine zweite geholt werden, sie könnte ja an einer spannenden Stelle plötzlich leer sein.^^
(Zur Info: Ich bin ein Vieltrinker. ;D)

Meinung zu eBooks:
Ich habe mich mit eBooks angefreundet. Gedruckte Bücher werden sie aber nie schlagen können.
Ich selber werde mir dennoch (fast) nur richtige Bücher kaufen. Wobei es für bestimmte Leseexemplare, billige eBooks und nur eBook Ausgaben schon sehr praktisch ist einen Reader zu haben. (Ich liebe ja den impress Imprint von Carlsen.) 


23:40 Uhr: 
Lieblingsbuch: Harry Potter Reihe, Nalini Singhs Gestaltwandlerreihe, Jennifer Benkaus Romane, und und und
Lieblingsreihe: siehe Lieblingsbücher, und und und
Lieblingsautor: siehe Lieblingsbücher, und und und 


1:00 Uhr: 
Fail, ich habe in der halben Stunde nur 20 Seiten geschafft. Das zeigt mir, dass ich mich jetzt in mein Bett begeben sollte. 

Gute Nacht, es war wieder toll, dabei zu sein, wenn auch nur kurz. 

[Rezension] Weil ich Layken liebe - Colleen Hoover

Dieses Buch bei Amazon kaufen.





Nach dem Tod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück - drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg…
(Quelle: dtv)





Also um ehrlich zu sein hätte ich mir das Buch nicht wegen des Covers gekauft. Ich finde es so nichtsaussagend und vor allem auch merkwürdig. Das ist so 08-15, ohne Bezug zum Inhalt.
Und der Titel erst: Maaan ist der kitschig. Hätte ich das englische Original nicht zwei Tage vor der Bloggeraktion entdeckt, hätte ich dem Buch bestimmt keinen zweiten Blick geschenkt. Ich finde das englische "Slammed" einfach besser. Das passt zum Inhalt und zu den Poetry-Slams.







Idee: So unscheinbar und stereotypisch dieses Buch vor dem Lesen schien, so hat es mich doch recht schnell eines Besseren gelehrt. Ich hatte ein leichtes Jugendbuch erwartet, dass einfach nur Nächte durchlesen lässt und ich habe doch so viel mehr, so viel mehr Tiefgang, bekommen.
Ganz klischeefrei und innovativ kommt "Weil ich Layken liebe" aber nicht daher. Der Hauptcharakter ist natürlich der bestaussehendste Typ mit einem Geheimnis, der aber dennoch auf das Mädchen nebenan abfährt. Aber wenn man darüber weg sehen kann, dann bekommt ein ganz wunderbares Buch, voller herzerwärmender Momente und Lachmuskelangriffe.

Die Handlung an sich ist auch recht simple. Mädchen zieht nach dem Tod ihres Vaters um, Mädchen verliebt sich, Mädchen kommt an neue Schule, Mädchen und Junge können nicht zusammen sein.
Aber Kleinigkeiten, wie die Freundschaft ihres kleinen Bruders zu dem kleinen Bruder ihres Angebeteten. Die regelmäßig besuchten Poetry-Slams gehen ans Herz und Laykens flappiges Mundwerk ist nur wunderbar und ganz lustig zu lesen. Auch die liebenswerte Mutter und die chaotische neue Freundin tragen zum Wolfühlen in der Geschichte bei.
Mehr kann ich gar nicht sagen zur Handlung, ohne zu spoilern. Denn Spoiler habe ich selten so viele gesehen wie hier.

Humorvoll, berührend und schnell weglesbar: das ist der Schreibstil von Frau Hoover.

Selten konnte ich eine Romanwelt so intensiv erleben wie durch Laykens Blick. Sie ist eine starke und sympathische Protagonistin, mit der ich gelitten und gelacht habe. Selten habe ich mich so gut in eine Romanheldin hineinversetzen können.
Und Will ist ein herzlicher und liebenswürdiger junger Mann, der gelernt hat das Beste aus dem Schlimmsten herauszuholen. Er schaut so positiv in die Zukunft, dass man sich daran ein Beispiel nehmen sollte. Sein Verantwortungsgefühl gegenüber seinem kleinen Bruder ist wirklich süß.
Auch die Nebencharaktere haben einen gewissen Tiefgang, der es einem einfach macht sich mit ihnen anzufreunden.

Ich hatte immer das Gefühl, dass Layken und Will einfach für einander bestimmt sind. Die zwei sind wirklich Seelenverwandte. Auch wenn sich das am Anfang etwas schnell entwickelt hat, so habe ich doch schnell erkannt, dass die Beiden einfach zusammen gehören.

Das Ende war traurig und tragisch. Etwas viel vielleicht, aber einfach nur zu Tränen rührend. Hach, ist es mir schwer gefallen adios zu sagen.




Einfach wunderbar. Dieses Buch hat alles: Herzschmerz und Humor, wunderbare Hauptcharaktere und eine Geschichte, bei der die Seiten nur so dahingeflogen sind.

SuB Samstag #28: Frustshoppen war angesagt!

Die Woche war einfach mies.
Ich habe das gefühlt, ich habe jeder meiner Arbeiten versemmelt. Zudem hat es mich Nebennasenhöhlenmäßig erwischt.
Und wäre die Woche nicht schon schlimm gewesen hing ich heute Nacht noch bis 3 über der Kloschüssel und haben bye-bye zu meinem Mageninhalt gesagt.
(Ich fühle mich heute auch immer noch schlapp.)

Egal, hier kommen meine kleinen Aufmunterer, die ich mir diese Woche echt verdient habe.

Rezensionsexemplare:


Shoppingfrust in Schweinfurt mit meinen Mitbewohnerinnen am freien Mittwoch:


Ich war bei Thalia Weihnachtsgeschenke einkaufen und das kam für mich mit:





















Auf dem Lesezeichen steht einmal "Bettlektüre" und auf dem Nostalgic Lesezeichen (aus Metall) steht: "What women want in bed: Books!"


Das kam von Amazon an (zusammen mit meinem elektronischen Wörterbuch für meine Ausbildung):


Und dann ist noch meine Arvelle Bestellung eingetrudelt:
So tolle Sachen, da musste ich einfach zugreifen. "Little Bee" gab es noch kostenlos dazu.
Zudem habe ich noch ein Buch für meinen kleinen Bruder für Weihnachten mitbestellt.


Montag, 18. November 2013

[Rezension] Sommer der Träume - Olaf Hauke

Dieses Buch beim Verlag kaufen.





Amelie will sie nur eines: ihr altes Leben als gefallenes Popsternchen hinter sich lassen. Deshalb geht sie in ihr Heimatdorf zurück. Doch da erhält sie eine zweite Chance und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn in der Fernsehshow »Die zweite Chance« soll Amelie noch einmal ganz groß herauskommen. Dabei will sie mit der unbarmherzigen Welt des Showgeschäfts nichts mehr zu tun haben – zu hoch war der Preis, den sie für den kurzen Erfolg als One-Hit-Wonder bezahlen musste. Aber davon möchte Karl, ihr Manager, nichts wissen. Amelie soll wieder auf die Bühne! Hin- und hergerissen zwischen ihrer Liebe zu dem attraktiven Tischler Tobias und der verlockenden Glitzerwelt trifft Amelie eine folgenschwere Entscheidung.
(Quelle: instant)





Ich liebe das Cover! Es strahlt absolut perfekt die Atmospähre des Buches aus.
Auch der Titel hätte nicht besser gewählt werden können.







Die Idee finde ich sehr ungewöhnlich und vor allem interessant.
Castingshows haben einen festen Bestandteil in unserer Gesellschaft und ich fand es spannend zu sehen, wie es tatsächlich hinter den Kulissen aussehen könnte. Auch fand ich es spannend zu sehen, wie sich Castingshow und Landleben miteinander vereinbaren lassen.

Mit der Handlung im Buch wirft Olaf Hauke einen kritischen Blick auf die ach-so-tollen Talentshows. Schritt für Schritt begleitet der Leser Amelie auf ihrem Weg weg von der Bühne zurück aufs Land und dann wieder in die ihr so verhasste künstliche Medienwelt. Ich konnte mich gut in Amelies verschiedene Lebensperspektiven hineinversetzen und habe ich an ihrer Seite sehr wohl gefühlt.

Den Schreibstil empfand ich am Anfang als etwas abgehackt und gestelzt. Mit der Zeit konnte ich mich damit besser anfreunden und ich wusste ganz genau, wann ich auch mal getrost ein paar Zeilen überfliegen kann.

Amelie muss man einfach mögen. Sie ist einfach echt. Sie vestellt sich nicht und lässt sich nicht unterkriegen. Eine sehr symphatische junge Frau, die schon viele Tiefschläge hatte, sich aber immer wieder aufrappeln konnte.
Auch jeder der anderen Nebencharaktere war wunderbar ausgearbeitet und egal ob der "böse" Medienheini, die "beste" Freundin, der abgehalfterte Rockstar oder der Love-Interest. Ich mochte jeden auf seine spezielle Art- und Weise. Der Autor hat gekonnt mit verschiedenen Klischees gespielt und dennoch wurde es nie langweilig.

Die Beziehung entwickelt sich langsam und das langsame Annähern (auf emotionaler Basis) war gut nachvollziehbar. Ich finde es auch sehr gut, dass die Beziehung am Anfang doch noch sehr verletzlich war und einiges abkönnen müsste.

Das Ende fand ich sehr schön und ich bin vollkommen zufrieden mit ihm. Ich bin froh, dass Amelie endlich ihren Platz im Leben gefunden hat.







Ein wunderschönes Buch, dass sehr gut aufgezeigt hat, dass nicht alles Gold ist was glänzt. Eine sympathische Protagonistin, die lernt mit beiden Beinen fest auf dem Boden zu stehen hat das Buch zu einer wunderbaren Lektüre gemacht. Wer will nach dem Buch denn noch an einer Castinshow teilnehmen? ;D

Sonntag, 17. November 2013

[Rezension] Fesseln der Unvergänglichkeit - Karin Kolb

Dieses Buch bei Amazon kaufen.




Als sich die junge Aiyana in New York zum ersten Mal als Solotänzerin präsentiert, erleidet sie einen mysteriösen Unfall. Wer ist ihr geheimnisvoller Retter Leonardo? Und was will Helena, die Lichtgestalt aus dem Zwischenreich, von ihm? Ihre Freundin Moira warnt Aiyana davor, ihrem Herzen zu folgen, doch die Leidenschaft lässt sich nicht aufhalten, selbst dann nicht, als sie erfährt, dass Leonardo einer uralten Vampirfamilie angehört. Aiyana bereut ihre Entscheidung, als sich das indianische Symbol auf ihrem Rücken golden verfärbt und sich die Erfüllung einer schicksalhaften Bestimmung abzeichnet, die Aiyana nicht wahrhaben will. Ihre Verwirrung steigt, weil sie spürt, dass Leonardo etwas Entscheidendes vor ihr verbirgt. Plötzlich ist nichts mehr, wie es einmal war und mysteriöse Anschläge auf ihr Leben häufen sich …
(Quelle: bookshouse)





Das Cover ist in Ordnung. Nichts Besonderes, sticht nicht heraus.
Der Titel klingt nach einem Erotikroman. Ich finde er passt nicht zu dem Genre, er klingt einfach nur merkwürdig. (Auch wenn es nach dem Lesen schon einen Bezug zum Inhalt gibt.)







Die Idee finde ich wirklich gut, auch wenn das Alles so komplex ist, dass ich am Anfang ein bisschen Schwierigkeiten hatte das alles miteinander zu verbinden. Es kommen ein paar sehr gute Ideen zum Thema Vampir rüber. Leider war nur die Idee sehr gut, die Umsetzung nicht so sehr.

In der Handlung reiht sich ein Ereignis an das nächste. Es könnte so schön spannend sein, aber da einfach nur viel zu viel passiert hat der Leser gar keine Möglichkeit wirklich in die Geschichte inzutauchen.
Auch die Charaktere sind so sprunghaft, dass einfach die Möglichkeit abhanden kommt zu ihnen eine Bindung aufzubauen.
Szenenwechsel gehen abrupt vor sich und man findet sich immer wieder von Neuem in einer unbekannten Situation wieder.

Der Schreibstil ist auf jeden Fall gut zu lesen und macht das Ganze zumindest lesbar.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, dass hätte spannend sein können, war aber einfach nur verwirrend.

Aiyana als Protagonistin mochte ich am Anfang sehr. Sie schien einfach ein liebes, süßes Mädchen zu sein. Doch mit der Zeit wird deutlich, dass sie einfach nur naiv ist und sich viel zu schnell an die Menschen bindet. Sie ist einfach nur sprunghaft und ihre Besonderheit mit ihrem Mal und ihrer Familie erschien mir zu aufgezwungen.
Leonardo ist mir zu glatt. Ich mag solche Typen nicht. Er ist mir auch zu selbstzweifelnd und leidend.
Die Nebencharaktere blieben blass und ihre Motive waren nicht nachvollziehbar. Sie waren halt einfach böse. Grauzonen: Fehlanzeige!
Nur Moira mit ihrer negativen und skeptischen Grundhaltung hat mir relativ gut gefallen.

Was mir an der Beziehung aber nicht so gefällt wie schnell das auf einmal zwischen Aiyana und Leonardo ging. Erst war gar nichts zwischen den beiden und dann, Bumm, sie sind zuammen.
Tja nun ging leider der absolute Kitsch los. Ich dachte, ich muss an einem Zuckerschock sterben.
Leider haben sich die Beiden einfach viel zu sehr auf einander konzentriert und den anderen zum Lebensmittelpunkt gemacht.

Das Ende ist schnell abgehandelt wie das gesamte Buch. Auch hier steht die sexuelle Anziehungskraft und die kitschige Liebe zwischen Ayana und Leonardo im Vordergrund. Absolut vorhersehbar.







Eine Geschichte, an der einfach vorne und hinten nichts stimmt.
Unausgegoren und hektisch wirkt die Geschichte auf mich. Zu schnell wird alles abgehandelt. Die Charaktere sind blass und unleidlich. Es gibt nur Schwarz und Weiß.
Schade, die Idee hatte Potenzial.

Samstag, 16. November 2013

Donnerstag, 14. November 2013

[Rezension] Sommer in Venedig - Joleen Carter

Dieses Buch bei Amazon kaufen.





Für die deutsche Studentin Rebecca geht ein Traum in Erfüllung: Sie darf in den Semesterferien in einem italienischen Luxushotel arbeiten, ausgerechnet in ihrer Lieblingsstadt Venedig. Die Mitarbeiter nehmen sie herzlich auf, in ihrer Freizeit befasst sie sich mit der Geschichte und den Bauwerken der alten Lagunenstadt. Alles scheint perfekt. Wäre da nicht Gregorio, der Sohn des Hotelbesitzers, mit seiner offensichtlichen Vorliebe für blonde Zimmermädchen. Immer wieder kreuzt er ihren Weg. Als sie ihm schließlich nachgibt und sich von ihm die Stadt der Liebe zeigen lässt, entdeckt sie seine wahre Seele. Sie ahnt nicht, dass sie sich damit eine Feindin geschaffen hat. Doch sie findet unerwartete Verbündete...
(Quelle: Amazon)





Das Gemalte auf dem Cover, die Gondel und der Hintergrund, finde ich wirklich hübsch. Das Foto mit dem Pärchen eher weniger. Das schaut einfach so arrogant und aufgesetzt aus.
Der Titel passt und macht Lust auf Urlaub in Venedig.







Die Idee klingt süß. Nicht über die Maßen originell, aber wirklich gut um sich in der kalten Jahreszeit ein paar warme Gedanken zu machen und für ein paar Stündchen ins warme Venedig zu entfliehen.

Zum Inhalt ist zu sagen: Ich finde es sehr angenehm, dass ich ohne viel drum herum (und langatmiges Geschwafele) in Venedig angekommen bin.
Nette und detailreiche Beschreibungen haben mich gleich nach Venedig entführt. Bei diesen charmanten Italienern habe ich unheimlich viel von der Geschichte erwartet, dies aber nur teilweise bekommen.
Leider habe ich nicht ganz so viel von Venedig zu sehen bekommen wie erhofft. Auch von den Italienern hat man nicht viel gesehen (mit ein paar Ausnahmen natürlich).

Der Schreibstil ist flüssig und es werden genau die richtige Anzahl an Details gegeben.

 Rebecca scheint mir ein toughes, selbstbewusstes, keckes junges Mädel zu sein und ich denke, sie wird mir mit ihrer lockeren Art noch viel Freude bereiten.
Gregorio scheint auf den ersten Blick sehr playboyhaft zu sein, aber es wird bald deutlich, dass er eigentlich mehr will.
Die Italiener- und Italienerinnen sind eigentlich alle sehr nett und sehr herzlich sein (auch hier natürlich ein paar Ausnahmen). Besonders das Pärchen im Hotel finde ich zuckersüß, auch den Papa von Gregorio hab ich ins Herz geschlossen. (Und seine kleine Nichte ist einfach nur schnuckelig.) Die blöde Pute Emilia kann ich hingegen nicht ausstehen.

Zu der Beziehung im Buch ist zu sagen, dass ich Rebeccas Anziehung zu Gregorio verstehen kann. Gregorio ist sehr interessant, gutaussehend, charmant und alles was ein Frauenherz begehrt. Auch zweifelte ich zwischendurch an Gregorios Gefühlen für Rebecca, was daran liegt, dass er nicht ganz durchschaubar ist und noch ein bisschen blass.
Ich finde auch, dass Rebecca ihr Misstrauen zu schnell über Board geworfen hat, sie zweifelt einfach noch zu sehr nach dem ersten Sex.
Mit der Zeit wird mir persönlich die Beziehung etwas zu kitschig.
Außerdem ist mir Rebecca fiel zu sehr auf ihren Gregorio fixiert und verliert dadurch ein bisschen ihre Selbstständigkeit.

Das Ende fand ich ein bisschen vorhersehbar und kitschig. Es war natürlich sehr süß und schön, aber die versteckte Aussage, dass nur Geld eine Fernbezeihung retten kann fand ich doch sehr schade.
Ich finde generell Gregorios Geld viel zu viel Aufmerksamkeit erhalten hat.




Im Großen und Ganzen eine leichte und sehr süße Liebesgeschichte. Hin und wieder wurde mir dieses jedoch zu kitschig und war für mich einfach too-much. Dennoch konnte ich für eine kurze Weile dem grauen Alltag entfliehen und im warmen Venedig landen.