Samstag, 31. Januar 2015

[Filme des Monats] Gesehenes im Januar

 

Im Kino gesehen

"Unbroken" ist die unglaubliche Geschichte des Olympioniken und Kriegshelden Louis „Louie“ Zamperini (Jack O'Connell) , der, zusammen mit zwei anderen Besatzungsmitgliedern, nach einem Flugzeugabsturz im zweiten Weltkrieg 47 Tage auf einem Schlauchboot überlebte, nur um von der japanischen Marine gefangen genommen zu werden. Basierend auf dem enorm populären Roman „Unbeugsam: Eine wahre Geschichte von Widerstandskraft und Überlebenskampf“ von Laura Hillenbrand  bringt "Unbroken" Zamperinis unglaubliche und inspirierende wahre Geschichte von der Unverwüstlichkeit des menschlichen Geistes ins Kino.
Kinostart: 15. Januar 2015
Laufzeit: 137 Minuten
Regie: Angelina Jolie
Darsteller:  Jack O’Connell, Domhnall Gleeson, Garrett Hedlund, Finn Wittrock, Miyavi, Luke Treadeway 

Eigene Meinung:
Ich bin einer dieser Menschen die von bestimmten SchauspielerInnen einfach die Filme sehen muss, fast schon egal worum es geht. Jack  O'Connell ist einer dieser Schauspieler, dessen Filme ich mir jetzt nach und nach alle anschauen mag. Er ist einfach so talentiert und total anders als die ganzen Hollywoodschauspieler. Er ist einfach nicht so poliert und flach, sondern hat eine klassiche rauhe Ausstrahlung. Die Tatsache, dass ich die Nebendarsteller Domhnall Gleeson (Bill Weasley), Garrett Hedlund, Luke Treadeway und Finn Wittrock auch tolle Schauspieler sind hat sicher nicht geschadet.
Aber auch die Geschichte hat mich von Anfang an interessiert. Es ist eine wahre Geschichte und im Gegensatz zu so vielen anderen Kriegsfilmen lieg der Schwerpunkt hier mehr auf Emotionen und persönliche Erlebnisse, als auf den Krieg als solchen.
Hier und da ein paar kleine Längen, aber ich kann euch diesen Film definitiv ans Herz legen. Ich denke (und hoffe), dass wir noch viel mehr von Jack O'Connell sehen werden.
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Zu Hause gesehen

Ende der 70er in New York: Irving Rosenfeld  besitzt mehrere Waschsalons, aber sein Geld verdient er mit du- biosen Geldgeschäften. Zusammen mit seiner Geschäfts- partnerin und verführerischen Geliebten Sydney (Amy Adams) hat er es zu einem kleinen Vermögen gebracht. Bis der überambitionierte FBI-Agent Richie DiMaso (Bradley Cooper) den beiden Trickbetrügern auf die Schliche kommt und sie unter Druck setzt, für ihn als Lockvögel zu arbeiten. Korrupten Politikern, vor allem dem Bürgermeister Carmine Polito (Jeremy Renner), sollen Irving und Sydney eine Falle stellen. Und so beginnt ein ebenso irrwitziges wie rasantes Verwirrspiel um falsche Identitäten, Schmiergelder und mafiöse Verstrickungen. Am Ende könnte es allerdings ausgerechnet Irvings unberechenbare und eifersüchtige Ehefrau Rosalyn (Jennifer Lawrence) sein, die die gesamte Operation zum Platzen bringt...
Laufzeit: 138 Minuten
Regie: David O. Russell
Darsteller: Christian Bale, Bradley Cooper, Jeremy Renner, Amy Adams, Jennifer Lawrence

Eigene Meinung:
Was für eine hochrangige Schauspielerriege. Jeder einzelne hat den Charakter einfach auf den Punkt wiedergegeben. Sie haben sie alle gegenseitig an die Wand gespielt, keiner war auch nur ein Fitzelchen schlechter. 
Ich wollte den Film damals schon im Kino sehen, hatte aber keine Zeit. Auch war ich mir über die Story nicht ganz sicher. Im Nachhinein war das wohl ganz gut so.  
Der Film ist komplex und gut konzipiert. Die Storyline an sich ist ziemlich trocken und wenn man kein Gefallen an komplizierten Gangster-Krimi-Komödie, dann wird man mit dem Film ein bisschen seine Probleme haben. Alle Nominierungen und Gewinne für diesen Film wirklich berechtigt, aber irgendwie ist der Funke bei mir nicht ganz übergesprungen. 
Nur für Fans für von Gangster-Krimi-Komödien. Mir reicht einmal sehen.

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Zu Hause gesehen

Dallas, 1985: Der Cowboy Ron Woodroof (Matthew McConaughey) führt ein exzessives Leben auf der Überholspur. Rodeos, Alkohol, Koks und Frauen bestimmen seinen Alltag. Als Woodroof wegen einer Schlägerei im Krankenhaus landet, eröffnet ihm der Arzt nach einer Routineuntersuchung, dass er HIV-positiv ist und nur noch 30 Tage zu leben hat. Die Welt des homophoben Texaners bricht zusammen - für ihn ist es unfassbar, dass er sich mit dieser „Schwulenkrankheit“ infiziert haben soll. Nachdem ihm das von seiner Ärztin Dr. Eve Saks (Jennifer Garner) verschriebene, einzige legale Medikament AZT mehr schadet als nutzt, sucht er nach Alternativen. Ron wird in Mexiko fündig und beginnt, die in den USA illegalen Medikamente im großen Stil ins Land zu schmuggeln. Um sein Geschäft noch lukrativer zu machen, lässt er sich auf einen Deal mit der transsexuellen Rayon (Jared Leto) ein: Gemeinsam gründen sie den „Dallas Buyers Club“, durch dessen kostenpflichtige Mitgliedschaft man unbegrenzten Zugang zu den Präparaten bekommt. Mit dem Geschäft ihres Lebens entsteht nach und nach eine besondere Beziehung zwischen dem ehemals rücksichtslosen Hedonisten und der sensiblen Transsexuellen. Der Club wird in Windeseile landesweit bekannt und die Medikamenten-Flatrate findet bei Rons und Rayons Leidensgenossen reißenden Absatz. Mit dem Erfolg gerät die Organisation allerdings schnell ins Visier der FDA (Food and Drug Administration). Denn die Gesundheitsbehörden sind, ganz im Sinne der Pharmaindustrie, nicht gewillt, das rentable Geschäft mit den Kranken aus den Händen zu geben. Ron beschließt, sich gegen das System zu stellen und nicht nur für das Recht der Kranken, sondern für das Leben zu kämpfen.
Laufzeit: 117 Minuten
Regie: Jean-Marc Vallée
Darsteller: Matthew McConaughey, Jared Leto, Jennifer Garner, Denis O'Hare

Eigene Meinung:
Ich bin ein Freund von Dramen, besonders von solchen die sich mit Tabuthemen beschäftigen: hier Aids und Transsexualität.
Die Entwicklung von Ron Woodroof ist wirklich enorm. Vom homophoben/transphoben Mistkerl wird er mit der Zeit ein mitfühlender Mann. Besonders seine Beziehung zu Rayon ist herzerwärmend. Beide Darsteller haben eine Oscar bekommen und das zurecht.
Ich selbst bin ein LGBT Unterstützer und kann es vollends nachvollziehen, dass manche ein Problem damit haben, dass die Rolle der Transsexuellen Rayon von einem Cis Mann (als Mann geboren) dargestellt wird und nicht von einer Real-Life Transsexuellen. Trotzdem bin ich nicht ganz so engstirnig und kann sagen, dass Jared Leto einen ganz wundervollen Job gemacht hat und man Rayon einfach lieben muss. Das Rayon im Film zudem mit dem falschen Pronomen angesprochen wird (Er und nicht Sie) hat meiner Meinung nach weniger mit der Regie und dem Film zu tun, als mit der Tatsache, dass der Film in den 80ern spielt und Transsexuelle einfach noch "ungewohnt" waren und eben eher die Pronomen für das Geschlecht bei der Geburt verwendet worden sind, als die richtigen.


Ein Film der bewegt und die unglaubliche (reale) Geschichte spannend erzählt. Ich glaube diesen Film werde ich allen empfehlen.
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Kommentare:

  1. Den Film "Unbroken" muss ich auch unbedingt sehen...ich habe mal das Special dazu gesehen und das hat mich wirklich neugierig gemacht.

    Danke dir erstmal für deinen netten Kommi unter meiner "The Dead" Rezi :-)

    Liebe Grüße, Eva

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    1. Hallo,
      den kann ich dir wirklich nur empfehlen. :)
      Bitte gerne, keine Ursache.

      Alles Liebe
      Sophie

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Hallo.
Ich freue mich immer wie Bolle wenn ich Kommentare bekomme, also gebt euch 'nen Ruck und kommentiert.
Alles Liebe, Sophie