Mittwoch, 29. April 2015

[Filme des Monats] Gesehenes im März und April: Avengers, Cinderella, Whiplash

 Im Kino gesehen

Milliardär, Lebemann und Genie Tony Stark alias Iron Man will ein Friedensprogramm in Gang bringen, doch dabei geht etwas schief. Das Ergebnis ist die Künstliche Intelligenz Ultron, die nicht weniger will als die Ausrottung der Menschheit. Nun ist es an den Avengers, Ultron in die Schranken zu weisen. Zusammen mit Iron Man treten Thor, Captain America, Hulk, Black Widow und Hawkeye dem Fiesling in Robotergestalt entgegen und bekommen dabei Unterstützung von den ehemaligen S.H.I.E.L.D.-Agenten Nick Fury und Maria Hill. Außerdem kreuzen die geheimnisvollen und mit besonderen Fähigkeiten ausgestatteten Geschwister Wanda und Pietro Maximoff, auch bekannt als Scarlet Witch und Quicksilver, den Weg der Helden. Die Avengers müssen ihre Kräfte vereinen, unsichere Allianzen schmieden, auf unerwartete Aktionen reagieren. Und bei all dem müssen sie versuchen, ein Team zu bleiben… 

Kinostart: 23. April 2015
Regie: Joss Whedon
Darsteller: Robert Downey Jr, Chris Evans, Chris Hemsworth, Scarlett Johansson, Jeremy Renner, Mark Ruffalo, Aaron Taylor-Johnson, Elizabeth Olsen, Paul Bettany, James Spader

Eigene Meinung:
Mit dem ersten Avengers Teil ging meine Liebe für Comics, Comicverfilmungen und dergleichen los. Dementsprechend habe ich mich riesig auf diese Fortsetzung gefreut. Bereits am ersten Tag bin ich mit zwei Freundinnen rein und ich habe meine Zeit sehr genossen.
Ehrlich gesagt hatte mich keiner der Trailer vorher aus den Socken gerissen und ich war ehrlich gesagt vorher nicht ganz überzeugt von der Story - bin ich doch ein stolzes Loki Fangirl und trauerte schon vorher, dass er nicht im Film ist. Aber auch er braucht halt man ein paar freie Tage. *sigh*
Der Film ist voller Action, spannend von vorne bis hinten und zwischen den Avengers hat sich nun eine Freundschaft entwickelt. Während sie im ersten Teil noch keine Freunde werden wollten, müssen sie nun alles tun, damit diese nicht ruiniert wird.
Die Handlung ist stark und die neuen Charaktere (Quicksilver, Scarlet Witch und Vision) passen sich wunderbar in das Team ein. Auch der Villain Ultron hat eine ganz eigene Art, der ihn fesselnd zum Zuschauen macht. 
Ich habe mich einfach wieder zu Hause gefühlt.
Drei Negativpunkte: 
Black Widow hat echt in jedem Film eine neue potentielle Liebschaft und so langsam geht mir das auf den Kranz.
Es taucht plötzlich eine Familie eines Avengers auf.
Der eine Tote am Ende war absolut unnötig und enttäuschend.



Ich fand den Film, bis auf ein paar kleine Schwächen, wirklich großartig. Ganz kommt er aber nicht an den ersten Teil ran, aufgrund einiger Mankos (und meinem fehlenden Loki *hust*).


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Die junge Ella lebt nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrer ungnädigen Stiefmutter und deren Töchtern und wird von ihnen nicht nur schikaniert, sondern auch hämisch „Cinderella“ genannt. Als sie eines Tages einem gutaussehenden Fremden begegnet, scheint Ella endlich einen Seelenverwandten gefunden zu haben, nichtsahnend, dass er in Wirklichkeit der Prinz selbst ist. Als der Hof alle jungen Frauen des Landes zu einem großen Ball einlädt, macht sich Ella gegen alle Hindernisse und mit Hilfe einer guten Fee auf, um ihr Leben ein für alle Mal zu ändern…

Kinostart: 12. März 2015
Regie: Kenneth Branagh
Darsteller: Lily James, Richard Madden, Cate Blanchet, Helena Bonham Carter



Eigene Meinung:
Wenn es um Disney geht bin ich ein kleines Mädchen. Die Storyline, der Regisseur (Harry Potters Gilderoy Lockhart) und die tollen Schauspieler haben mich und einige Freundinnen ins Kino getrieben.
Wahrscheinlich habe ich zu viel erwartet, denn am Ende fand ich den Kinofilm einfach nur kitschig. Für kleine Kinder ist er sicherlich sehr schön, aber es wurde halt echt auf die Tränendrüse gedrückt und eine schmalzige Szene jagte den nächsten schleimigen Satz.
Wir hatten unseren Spaß im Kino, welcher aber so sicher nicht von den Machern geplant war. 
Lily James und Richard Madden spielen Ella und den Prinz wirklich süß und putzig und passen sehr gut in die Rollen. (Auch wenn ich sie nicht hübsch finde und seine Strumphose einfach nur einige Teile merkwürdig abgedrückt hat. *hust*) Cate Blanchet durfte (ebenso wie die Schauspieler der Stiefschwestern) richtig auf Drama machen und den Film schön überziehen. Auch Helena Bonham Carters Rolle war einfach nur schräg, aber so kennt man das ja von ihr.


Ein schöner Film - für kleine Mädchen.
Ich hatte auf merkwürdige Weise meinen Spaß, aber nochmal sehen werde ich ihn nicht.


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Der 19-jährige Jazz-Schlagzeuger Andrew Neiman träumt von einer großen Karriere. Nach dem Scheitern der Schriftsteller-Laufbahn seines Vaters ist er fest entschlossen, sich durchzukämpfen und es auf dem renommiertesten Musikkonservatorium des Landes ganz nach oben zu schaffen. Eines Nachts entdeckt der für seine Qualitäten als Lehrer ebenso wie für seine rabiaten Unterrichtsmethoden bekannte Band-Leiter Terence Fletcher den jungen Drummer beim Üben. Wenngleich Fletcher in diesem Moment nur wenige Worte verliert, entfacht er in Andrew eine glühende Entschlossenheit. Zu dessen Überraschung veranlasst der Lehrer am nächsten Tag, dass der begabte junge Mann ab sofort in seiner Gruppe spielt – ein Schritt, welcher Andrews Leben für immer verändern wird.


Kinostart: 19. Februar 2015
Regie: Damien Chazelle
Darsteller: Miles Teller, J.K. Simmons

Eigene Meinung:
Schon als der Film in Amerika für Wirbel sorgte wollte ich den Film sehen. Natürlich lief er bei uns nicht - nur einmal als besonderer Film. Und schwupps saß ich im Kino.
Der Film ist ruhig und Spannung gibt es nicht.
Und dennoch hat mich der Film tief drin berührt. Der Film spielt auf einer emotionalen Ebene, wie es kaum ein anderer tut. Es geht um zwischenmenschliche Beziehungen, das Streben nach Perfektion und vor allem was man bereit ist zu opfern um zu erreichen was man will.
Besonders die Beziehung zwischen Andrew und Mr Fletcher ist aufgeladen und intensiv und alsbald fängt man sich an zu fragen: Was ist richtig? Wie weit darf man gehen? Wie weit sich antreiben?



Ein Film für alle, die auch mal ruhig einer tiefen Geschichte folgen können und die verstehen können, dass eine Leidenschaft manchmal schmerzt und auch zu tief gehen kann.
Dieser Film frisst sich unter die Haut und am Ende versteht man vollkommen, warum J.K. Simmons den Oscar bekommen hat.



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Kommentare:

  1. Hey Sophie :)
    Avengers möchte ich auch noch unbedingt gucken, den ersten Teil fand ich auch super :)
    Cinderella wollte ich eigentlich ganz gerne gucken, muss mir das aber noch überlegen, wenn du meinst, dass er sehr kitschig ist.
    Whiplash sprichtig mich jetzt nicht so sehr an, mal sehen, ob ich mir den anschaue.
    Liebe Grüße,
    Jana

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    1. Hallo Jana,
      dann wünsche ich dir ganz viel Spaß dabei. :)
      Disney ist ja generell kitschig, aber den hier fand ich ganz besonders extrem. :D
      Vielleicht kannst du ihn ja dann mal auf DVD oder so sehen. Reicht vielleicht.

      Der Film ist auch nicht für jederman, da er sehr eigen und sehr ruhig ist. Aber da ich beide Schauspieler liebe und ich mich für Musik interessiere war der richtig für mich.
      (Mein Bruder spielt auch Schlagzeug und da musste ich schon so manche Musik"einlagen" aushalten.)

      Alles Liebe
      Sophie

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  2. Hi,
    also ich fand Avengers richtig gut, ja klar Loki fehlte leider, aber dennoch kann ich die restliche Geschichte nachvollziehen und soweit ich weis ist sie damit auch nah am Comic, was denke ich das wichtigste ist oder?

    LG Piglet <3

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    1. Hallo,
      ja das stimmt. (Auch wenn Freunde meiner Freundin den Film nicht mochten, da viele kleine Sachen anders waren, aber ich fand das nicht so schlimm. Man sollte Comics/Filme und auch Bücher/Filme immer als etwas eigenständiges sehen, dann wird man nicht enttäuscht.)
      Ich weiß nicht, ob das vielleicht oben nicht so rüberkam, denn auch wenn ich Loki liebe, so hätte er in dem Film absolut nichts zu suchen gehabt. Das hätte einfach nicht gepasst und wäre erzwungen gewesen.

      Alles Liebe
      Sophie

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  3. Huhu,
    ich kann nur was zu The Avengers sagen, weil ich die anderen beiden nicht gesehen habe, aber im Grunde gings mir genauso wie dir :)

    Ich fands jetzt auch nicht schlimm, dass Loki nicht dabei war, aber weil es vom Heimdall Schauspieler hieß er er habe ein paar Szenen mit Loki gedreht (was auch so war aber die wurden rausgeschnitten) bin ich wirklich bis zum allerletzten Teil vom Abspann sitzen geblieben, weil ich dachte da kommt noch was, was vllt auf den dritten Thor Film hindeutet XD Nur leider war da rein gar nix mehr keine "After Credit Scene" nur eine "Mid Credit Scene" (also die mit Thanos, was aber bedeutet das er in Asgard war...)

    Ich freu mich auf jedenfall wahnsnnig auf den dritten Cap Film denn die "Civil War" Comics sollen richtig gut sein, ausserdem tauchen dann auch endlich mal Black Panther (der Prinz von dem Afrika Staat der schon in Avengers 2 erwähnt wurde) und Spiderman im MCU auf, yeah :)

    Ich hab irgendwo gelesen das es Hinweise gibt das er nicht tot ist aber ich hab ganz ehrlich keine gesehen o.O für mich war das mausetot.. naja bin mal gespannt. Und Ultron... naja den fand ich nicht so überzeigend der hätte ruhig etwas fieser sein können, ich hatte nicht eine Sekunde lang die befürchtung sie schaffen es nicht. (ich mein klar, hätten am Ende die guten gesiegt aber naja so ein bisschen mehr Drama hätte ich nicht schlecht gefunden, da stecken jetzt all meine Hoffnungn in Thanos :D)

    LG ♥

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    1. Hallo. :)
      Hat er auch, nur die wurden rausgeschnitten. :(
      Also so eine zweite Credit Szene hat mir auch gefehlt, auch wenn ich mich tierisch auf Thanos freue.

      Jaa, ich auch. Vor allem weil der zweite sooo gut war. Und Bucky. Bucky ist toll. In Civil War geht es sicher schön rund.

      Haha, ich weiß was du meinst. Ich kann es verstehen, dass manche einen so "großen" Gegner gerne richtig böse haben wollen (wie eben auch Thanos), aber ich fand diese Art genial.

      Alle liebe
      Sophie

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Hallo.
Ich freue mich immer wie Bolle wenn ich Kommentare bekomme, also gebt euch 'nen Ruck und kommentiert.
Alles Liebe, Sophie