Freitag, 24. April 2015

[Süchte eines Serienjunkies] Unbreakable Kimmy Schmidt

Als Kimmy Schmidt zusammen mit drei weiteren Frauen einer an den Weltuntergang glaubenden Sekte nach 15 Jahren in einem Bunker entkommt, beschließt sie sich ein neues Leben in New York aufzubauen. In New York angekommen findet sie beim schwulen Schauspieler Titus, welcher sich als Iron Man-Pantomime am Times Square über Wasser hält, eine neue Unterkunft in Form einer Abstellkammer. Anschließend findet sie einen Job als Kindermädchen bei einer reichen Familie.
(Quelle: Wikipedia)




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Unbreakable Kimmy Schmidt ist ein Netflix Original und ging am 6. März online. Zu sehen ist die 13-teilige erste Staffel sowohl in englisch als auch in deutsch.
Staffel 2 folgt nächstes Jahr.


Den Teaser habe ich online gesehen und wusste, dass ich diese Serie sehen will. Gesagt getan habe ich angefangen und auch wenn ich am Anfang ein bisschen verwirrt und nicht ganz so angetan war, so hat sich Kimmy Schmidt doch arg schnell in mein Herz geschlichen.


Die Serie ist einfach typisch amerikanisch: überdreht, bunt, merkwürdig und eigentlich so gar nicht mein Fall.
Die Serie ist einfach auf unglaubwürdige Witze und abgedrehte Handlungen geeicht und Comedy mag ich eigentlich gar nicht.


Doch unter der ausgeflippten Schale sind die Charaktere auch alle liebenswürdig und herzallerliebst. Die Serie hat nämlich doch sogar einen tieferen Sinn und man lernt beim Zuschauen ein bisschen was über das Leben, die Liebe und vor allem die Freundschaft.

Jane Krakowski (Jacqueline Vorhees), Ellie Kemper (Kimmy Schmidt), Tituss Burgess (Titus Andromedon), Carol Kane (Lillian Kaushtupper) 

Nach 15 Jahren im Bunker muss Kimmy erstmal lernen was es heißt zu leben. Ihre Kenntnisse auf die Popkultur sind eingerostet, ihre Sprache veraltet und was ein Selfie ist weiß sie auch nicht. Es ist lustig mit anzusehen, wie sie von einem Fettnapf in den nächsten tritt.


Auch die Charaktere sind überzogene und überspitze Darstellungen von verschiedenen Menschen der Moderne. Mrs Vorhees ist die reiche Frau, die neurotisch ist und sich eigentlich nicht die Wertschätzung zukommen lässt, die sie verdient.
Kimmy ist ein liebes Mädchen, das irgendwie in ihrer Teenagerzeit stecken geblieben ist. Sie hat ein großes Herz und ist sehr hilfsbereit und ist außerdem immer - wirklich immer - optimistisch.
Und Titus ist so richtig schön schwul, der es unter allen Umständen zu etwas bringen will - er will berühmt werden. Auch wenn Kimmy für ihn ein bisschen ein Mittel zum Zweck ist, so wird er doch bald ein richtiger Freund für sie.
Und Lillian ist die verschrobene Vermieterin, die ein bisschen alternativ drauf ist.


Im Grunde genommen ist die Serie eine Serie über die grundlegenen Ängste der Menschen, stereotypen werden auf den Arm genommen und im Endeffekt nimmt die Serie sich selbst nicht zu ernst und verhöhnt vor allem die vielen Menschen in Amerika, die Weltuntergangbunker haben und an die nahende Apokalypse glauben.


Ich empfehle die Serie allen, die mal ein bisschen Zeit totzuschlagen haben und einfach mal ihr Gehirn abschalten wollen und sich berieseln lassen wollen.






Bonus:

Kommentare:

  1. Ich würde auch erst durch einen Blogpost auf "Unbreakable Kimmy" aufmerksam und habe es dann in zwei Tagen durchgesuchtet. Jaaa es ist einfach verrückt und sehr überspitzt, aber irgendwie muss man es gern haben :)

    Freu mich auf Staffel 2!

    Liebe Grüße,
    Tina

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    1. Hallo Tina,
      genau so sehe ich das auch. Es ist einfach so gaaanz anders.
      Schade, dass es noch fast ein Jahr dauert bis die zweite Staffel kommt. :(

      Alles Liebe
      Sophie

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Hallo.
Ich freue mich immer wie Bolle wenn ich Kommentare bekomme, also gebt euch 'nen Ruck und kommentiert.
Alles Liebe, Sophie