Donnerstag, 30. April 2015

[Statistik] April 2015

Abschlussprüfungen rücken immer näher und ich bin nachmittags einfach so fertig, dass ich mich nicht aufs Lesen konzentrieren kann und stattdessen Computerspiele spiele und Serien gucke, um ein bisschen abzuschalten. 
Im Juli ist es vorbei und ich werde sehen wie es dann so steht.


 
* Rise. Die Ankündigung - Kim Nina Ocker (257 Seiten) (4/5 Herzen)
 * Satisfaction on Demand - M.C. Steinweg (142 Seiten) (3/5 Herzen) (Rezension ausstehend)
 
 
 
* Die Mitte von Allem - Anna Shinoda (88 von 379 Seiten)
 
 
 
* Thoughtless. Erstmals verführt - S.C. Stephens (350 von 635 Seiten)
*
Lolito - Ben Brooks (100 von 300 Seiten)
 
 
 
Gelesene Bücher: 2
Abgebrochene Bücher: 2
Angefangen Bücher: 1
Gelesene Seiten: 937
Seiten pro Buch: 469
Seiten pro Tag: 31
 
 
 
 ABC Challenge: 18/26 +2
Find the Cover 2015: 11/19 +2
Challenge der Gegenteile: 11/40 +2
eBook Lesechallenge: 7 +1
Die ultimative ABC Challenge: 26/78 +5
Indie Challenge: 2/15 +1
Chaos Challenge: 2/20 +2 
 
 

Mittwoch, 29. April 2015

[Filme des Monats] Gesehenes im März und April: Avengers, Cinderella, Whiplash

 Im Kino gesehen

Milliardär, Lebemann und Genie Tony Stark alias Iron Man will ein Friedensprogramm in Gang bringen, doch dabei geht etwas schief. Das Ergebnis ist die Künstliche Intelligenz Ultron, die nicht weniger will als die Ausrottung der Menschheit. Nun ist es an den Avengers, Ultron in die Schranken zu weisen. Zusammen mit Iron Man treten Thor, Captain America, Hulk, Black Widow und Hawkeye dem Fiesling in Robotergestalt entgegen und bekommen dabei Unterstützung von den ehemaligen S.H.I.E.L.D.-Agenten Nick Fury und Maria Hill. Außerdem kreuzen die geheimnisvollen und mit besonderen Fähigkeiten ausgestatteten Geschwister Wanda und Pietro Maximoff, auch bekannt als Scarlet Witch und Quicksilver, den Weg der Helden. Die Avengers müssen ihre Kräfte vereinen, unsichere Allianzen schmieden, auf unerwartete Aktionen reagieren. Und bei all dem müssen sie versuchen, ein Team zu bleiben… 

Kinostart: 23. April 2015
Regie: Joss Whedon
Darsteller: Robert Downey Jr, Chris Evans, Chris Hemsworth, Scarlett Johansson, Jeremy Renner, Mark Ruffalo, Aaron Taylor-Johnson, Elizabeth Olsen, Paul Bettany, James Spader

Eigene Meinung:
Mit dem ersten Avengers Teil ging meine Liebe für Comics, Comicverfilmungen und dergleichen los. Dementsprechend habe ich mich riesig auf diese Fortsetzung gefreut. Bereits am ersten Tag bin ich mit zwei Freundinnen rein und ich habe meine Zeit sehr genossen.
Ehrlich gesagt hatte mich keiner der Trailer vorher aus den Socken gerissen und ich war ehrlich gesagt vorher nicht ganz überzeugt von der Story - bin ich doch ein stolzes Loki Fangirl und trauerte schon vorher, dass er nicht im Film ist. Aber auch er braucht halt man ein paar freie Tage. *sigh*
Der Film ist voller Action, spannend von vorne bis hinten und zwischen den Avengers hat sich nun eine Freundschaft entwickelt. Während sie im ersten Teil noch keine Freunde werden wollten, müssen sie nun alles tun, damit diese nicht ruiniert wird.
Die Handlung ist stark und die neuen Charaktere (Quicksilver, Scarlet Witch und Vision) passen sich wunderbar in das Team ein. Auch der Villain Ultron hat eine ganz eigene Art, der ihn fesselnd zum Zuschauen macht. 
Ich habe mich einfach wieder zu Hause gefühlt.
Drei Negativpunkte: 
Black Widow hat echt in jedem Film eine neue potentielle Liebschaft und so langsam geht mir das auf den Kranz.
Es taucht plötzlich eine Familie eines Avengers auf.
Der eine Tote am Ende war absolut unnötig und enttäuschend.



Ich fand den Film, bis auf ein paar kleine Schwächen, wirklich großartig. Ganz kommt er aber nicht an den ersten Teil ran, aufgrund einiger Mankos (und meinem fehlenden Loki *hust*).


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Die junge Ella lebt nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrer ungnädigen Stiefmutter und deren Töchtern und wird von ihnen nicht nur schikaniert, sondern auch hämisch „Cinderella“ genannt. Als sie eines Tages einem gutaussehenden Fremden begegnet, scheint Ella endlich einen Seelenverwandten gefunden zu haben, nichtsahnend, dass er in Wirklichkeit der Prinz selbst ist. Als der Hof alle jungen Frauen des Landes zu einem großen Ball einlädt, macht sich Ella gegen alle Hindernisse und mit Hilfe einer guten Fee auf, um ihr Leben ein für alle Mal zu ändern…

Kinostart: 12. März 2015
Regie: Kenneth Branagh
Darsteller: Lily James, Richard Madden, Cate Blanchet, Helena Bonham Carter



Eigene Meinung:
Wenn es um Disney geht bin ich ein kleines Mädchen. Die Storyline, der Regisseur (Harry Potters Gilderoy Lockhart) und die tollen Schauspieler haben mich und einige Freundinnen ins Kino getrieben.
Wahrscheinlich habe ich zu viel erwartet, denn am Ende fand ich den Kinofilm einfach nur kitschig. Für kleine Kinder ist er sicherlich sehr schön, aber es wurde halt echt auf die Tränendrüse gedrückt und eine schmalzige Szene jagte den nächsten schleimigen Satz.
Wir hatten unseren Spaß im Kino, welcher aber so sicher nicht von den Machern geplant war. 
Lily James und Richard Madden spielen Ella und den Prinz wirklich süß und putzig und passen sehr gut in die Rollen. (Auch wenn ich sie nicht hübsch finde und seine Strumphose einfach nur einige Teile merkwürdig abgedrückt hat. *hust*) Cate Blanchet durfte (ebenso wie die Schauspieler der Stiefschwestern) richtig auf Drama machen und den Film schön überziehen. Auch Helena Bonham Carters Rolle war einfach nur schräg, aber so kennt man das ja von ihr.


Ein schöner Film - für kleine Mädchen.
Ich hatte auf merkwürdige Weise meinen Spaß, aber nochmal sehen werde ich ihn nicht.


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Der 19-jährige Jazz-Schlagzeuger Andrew Neiman träumt von einer großen Karriere. Nach dem Scheitern der Schriftsteller-Laufbahn seines Vaters ist er fest entschlossen, sich durchzukämpfen und es auf dem renommiertesten Musikkonservatorium des Landes ganz nach oben zu schaffen. Eines Nachts entdeckt der für seine Qualitäten als Lehrer ebenso wie für seine rabiaten Unterrichtsmethoden bekannte Band-Leiter Terence Fletcher den jungen Drummer beim Üben. Wenngleich Fletcher in diesem Moment nur wenige Worte verliert, entfacht er in Andrew eine glühende Entschlossenheit. Zu dessen Überraschung veranlasst der Lehrer am nächsten Tag, dass der begabte junge Mann ab sofort in seiner Gruppe spielt – ein Schritt, welcher Andrews Leben für immer verändern wird.


Kinostart: 19. Februar 2015
Regie: Damien Chazelle
Darsteller: Miles Teller, J.K. Simmons

Eigene Meinung:
Schon als der Film in Amerika für Wirbel sorgte wollte ich den Film sehen. Natürlich lief er bei uns nicht - nur einmal als besonderer Film. Und schwupps saß ich im Kino.
Der Film ist ruhig und Spannung gibt es nicht.
Und dennoch hat mich der Film tief drin berührt. Der Film spielt auf einer emotionalen Ebene, wie es kaum ein anderer tut. Es geht um zwischenmenschliche Beziehungen, das Streben nach Perfektion und vor allem was man bereit ist zu opfern um zu erreichen was man will.
Besonders die Beziehung zwischen Andrew und Mr Fletcher ist aufgeladen und intensiv und alsbald fängt man sich an zu fragen: Was ist richtig? Wie weit darf man gehen? Wie weit sich antreiben?



Ein Film für alle, die auch mal ruhig einer tiefen Geschichte folgen können und die verstehen können, dass eine Leidenschaft manchmal schmerzt und auch zu tief gehen kann.
Dieser Film frisst sich unter die Haut und am Ende versteht man vollkommen, warum J.K. Simmons den Oscar bekommen hat.



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Alle Bilder und Beschreibungen sind von den jeweiligen Filmwebsiten, unterliegen dem jeweiligen Copyright und gehören nicht mir.

Dienstag, 28. April 2015

[Rezension] Rise. Die Ankündigung - Kim Nina Ocker

Dieses Buch bei Amazon kaufen.




Die siebzehnjährige Freya wächst in dem Glauben auf, alles um sie herum wäre perfekt. Trotz des Krieges, der die Menschen vor mehreren Jahrhunderten gezwungen hat, in großen Silos unter der Erde zu leben, kennt Freya keine Sorgen. Bis zu dem Tag, an dem sie ihre Familie verlassen muss. Eigentlich soll sie nur in eine andere Einheit verlegt werden, doch plötzlich bleibt der Zug inmitten einer Einöde stehen …
Duncan ist ein ganz anderes Leben gewöhnt: Er lebt außerhalb der schützenden Silos und kämpft jeden Tag ums Überleben. Die Siedler unter der Erde hält er für Weichlinge. Doch dann trifft er auf Freya. Er will es zwar nicht zugeben, aber ihr Mut und ihre Tapferkeit beeindrucken ihn. Freya und Duncan sollten einander nie begegnen. Doch als Freya erkennt, dass ihr bisheriges Leben eine Lüge war, stehen sie plötzlich Seite an Seite und kämpfen für die, die sie lieben …
(Quelle: Forever)






Ich finde das Cover einfach toll. Es fängt wirklich gut die bedrückende Situation ein und zeigt sehr gut die karge Landschaft. Schade finde ich nur, dass das Mädchen nicht Freyas roten Haare hat.
Titel und Untertitel finde ich gut, aber so richtig der Knaller sind sie nicht. Mir wird der Zusammenhang zum Buch einfach zu wenig deutlich.


Ich liebe Dystopien. Und ich war sehr begeistert, dass es jetzt die erste aus dem Hause Forever gibt. Die Idee hinter der Dystopie ist nun nicht die ausergewöhnlichste. In vielen Zukunftsvisionen leben die Menschen unter der Erde, im Weltraum oder unter Wasser; von ihrer Regierung im Unklaren über das Leben auf der Erde gelassen.
Dennoch war ich sehr gespannt darauf, welche gesellschaftlichen Strukturen sich die Autorin ausdenkt und wie sie es vor allem schafft das Geschehen von unter der Erde nach oben zu verfrachten.

Die Handlung ist flott und rasant aufgebaut. Unnötiges wird weggelassen. Das macht das Buch wirklich gut lesbar und die Geschichte geht ohne Lückenfüller voran, hier und da hätte ich mir aber gerne ein paar mehr Details gewünscht. Bei Dystopien sauge ich die kleinen Details zur Hierarchie, dem Denken und Leben und den Gewohnheiten in mich auf. Diese Besonderheiten der Zukunft kamen mir leider ein bisschen zu kurz, da sich wirklich sehr auf den Fortlauf der Geschichte konzentriert wurden ist. Diese ist aber spannend und ich habe auf jeder Seite mit den Charakteren mitgefiebert.

Wie bereits erwähnt ist nicht nur die Handlung sehr flott geschrieben, sondern auch der Schreibstil. Kim Nina Ockers Schreibstil ist leicht und passt sich gut der Situation an. Sie fürchtet sich nicht vor schwierigeren Szenen und das Buch geht hier und da auch ein bisschen weiter als "kindlichere" Dystopien.

Trotz der Kürze der Geschichte sind die Personen wunderbar charakterisiert wurden.
Freya ist eine offene junge Frau, die keine Angst hat sich schmutzig zu machen und sich schnell ihrer Umgebung anpassen kann. Sie ist neugierig und schlau. Mit der Zeit entwickelt sie sich und fängt an zu hinterfragen.
Duncan ist am Anfang der mürrische stille Typ, der eigentlich ein Einzelgänger ist. Mit der Zeit öffnet er sich Freya und man kann hinter seine Schale blicken. Mein Problem am Anfang war, dass die Autorin plötzlich vier mänliche Charaktere eingeführt hat und auch wenn Freya diese durch spezifische Charakterzüge von einander unterschieden hat, so konnte ich doch am Anfang diese nicht wirklich auseinander halten.
Das Buch ist abwechselnd aus Freyas und Duncans Sicht geschrieben und das erlaubt es dem Leser sich gut in die Situation der beiden Hautpcharaktere hineinzuversetzen.

Freya und Duncan passen einfach zusammen. Ihre Wesen ergänzen sich gut und sie lernen durcheinander nicht ganz so engstirnig zu sein und hinter die Fassaden des jeweils anderen zu schauen.
Als es dann aber so weit war, sie kamen sich endlich näher, so ging es mir doch einen Ticken zu schnell. Auch wenn die Chemie da war, so hätte dieser Schritt in der Beziehung ruhig noch ein bisschen später kommen können.

Das ganze Buch baut Spannung bis zum Ende auf, doch leider fand ich den Höhepunkt nicht ganz zufriedenstellend. Der rote Faden war da, aber das Ziel des Fadens war lange nicht ganz klar und am Ende eigentlich auch nicht wirklich erstrebenswert. Im Gegensatz zu manch anderen Dystopien fällt mir der Rumms, das große Etwas. Deswegen hatte ich am Ende eher das Gefühl, dass es ein Roman ist, der am Ende einfach zerschnitten wurden ist. Es gibt zwar keinen allzu großen Cliffhanger, aber ich hatte eben auch nicht das Gefühl, dass irgendetwas abgeschlossen wurden ist.
Das ist aber okay, da ich das Buch gut fand und Band 2 auf alle Fälle lesen werden.







Eine nette, kurze Dystopie für Zwischendurch, die mit charmanten Charakteren und einer geradlinigen Handlung begeistern kann. Und dennoch erschien mir Rise nicht ganz rund. Das große Etwas hat mir gefehlt. Ich freue mich aber auf den zweiten Band, da dort diese recht abgeschnittene Handlung zu einem größeren Spannungsbogen fortgeführt werden dürfte.

Montag, 27. April 2015

[Musik am Montag] Lieblinge der Woche sind Kodaline, Ella Eyre, Walk The Moon und Stevie McCrorie

Kodaline - Honest

Kodaline ist ein besondere Band. Es hat lange gedauert bis ihre Musik in meinen Ohren angekommen ist, aber mittlerweile möchte ich sie nicht mehr missen. Das ist mein Lied der Woche, eines meiner liebsten von Kodaline. (Die Jungs sind übrigens Iren. ;D)


Ella Eyre -Together

Ella Eyre ist auf dem besten Weg meine Lieblingssängerin zu werden. Ich liebe jedes ihrer Lieder, so auch ihr aktuelles. Ich freue mich riesig auf ihr Debutalbum.
Und das Video ist einfach nur süß.


Walk The Moon - Shut Up And Dance

Einmal gute Laune zum Mitnehmen bitte:was anderes ist bei dem Lied einfach nicht möglich. Und auch das Video ist so richtig schön abgedreht und merkwürdig. I Like.


Stevie McCrorie - Lost Stars

Der Schotte Stevie McCrorie hat gerade erst The Voice UK gewonnen und eigentlich mag ich Castingshows ja gar nicht, aber er ist so ganz anders. Er ist Feuerwehrmann, 30 und verheiratet mit Kind. Und er hat sooooo eine schöne Stimme. Das Lied ist von Adam Levine gecovert und gefällt mir sooo viel besser.


Sonntag, 26. April 2015

[eBook SuB am Sonntag] ...

Ich habe mich dazu entschieden, dass erstmal der vorerst letzte Post dieser Art sein wird. Meine Abschlussprüfungen kommen immer näher und ich nehme mal ein bisschen die Luft am Blog raus und reduziere die Posts etwas.



Same old game. Welche sind besonders gut?

Samstag, 25. April 2015

[Updatepost] Lesenacht bei Bellezza Ribelle

http://bellezza-ribelle.blogspot.de/2015/04/lesenacht-im-april.html


Um 19 Uhr geht die Lesenacht bei Henny los. Schaut doch mal vorbei und macht mit wenn ihr wollt. (Einfach oben auf's Bild klicken!)
Bis 18:00 könnt ihr euch noch anmelden.

19:00 Uhr:
Welches Buch werdet ihr heute Abend lesen? Habt ihr schonmal ein Buch von dem Autor/der Autorin gelesen?
Ich lese das. Das ist mein erstes Buch von Anna Shinoda und es ist glaube ich auch ihr Debüt.
Ich bin schon auf Seite 84 und ich mag es bis jetzt wirklich sehr gerne.

 Clare liebt ihren Bruder Luke über alles – er ist ihr strahlender Held, mit dem sie Abenteuer erlebt, der ihr das Schwimmen beibringt und der sie beschützt. Seit ihrer Kindheit sitzt Luke jedoch immer wieder im Gefängnis. Als er nun nach vier Jahren frühzeitig entlassen wird, hofft sie, dass er sich dieses Mal geändert hat. Aber bald darauf wird Luke erneut verhaftet. Während Clares Eltern versuchen, den schönen Schein zu wahren, und Luke immer wieder mit offenen Armen empfangen, beginnt Clare, an seiner Unschuld zu zweifeln. War er nur zur falschen Zeit am falschen Ort? Als Clare schließlich selbst in Lukes Machenschaften hineingezogen wird, will sie wissen, wer ihr Bruder wirklich ist. Sie geht der Vergangenheit auf den Grund. Doch was sie dort findet, übertrifft ihre schlimmsten Befürchtungen.


20:00 Uhr:

 Habt ihr auch so peinliche Fan-Girl Momente, bei denen ihr im Nachhinein nicht sicher seid, was euch da wohl geritten hat? :D
 Nö, eigentlich nicht. Ich stehe immer zu dem was ich mache, auch wenn es peinlich ist.

PS: Ich habe noch nicht gelesen, da ich noch gekocht und gegessen habe. Ich gönne mir jetzt noch ein Eis und ab 21:00 werde ich dann auch ordentlich lesen. 


21:00 Uhr:
Wie steht ihr zu Leseproben? Lest ihr sie gerne oder haltet ihr eher Abstand?
Mag ich gar nicht. Ich lese sie nicht und nehme sie mir auch nicht mit. Ich bin der Meinung, man kann schlecht einen ersten Vorgeschmack bekommen, da sich eine Geschichte ja auch entwickelt. Außerdem möchte ich, wenn dann, gleich das ganze Buch lesen.
Bezüglich mögen des Schreibstils lese ich maximal ein/zwei Seiten im Buchladen.  


22:00 Uhr:

 Schreibt mir ein Satz (oder Abschnitt) auf eurer aktuellen Seite und erklärt wie es zu diesem Satz/der Situation in der der Satz geschrieben ist kam.
Ich bin jetzt mal ganz dreist und überspringe die Aufgabe. Ich fange gerade nämlich ein neues Kapitel an und die Kapitel springen immer zwischen den Jahren, also weiß ich gerade nicht, was jetzt kommt.


23:00 Uhr: 
Habt ihr euch schon auf buchige Weise auf den Sommer eingestimmt oder lest ihr auch im Hochsommer Bücher die im tiefsten Schnee spielen? 
Ich lese Bücher dann, wenn ich sie lesen will. Egal ob ich ein Sommerferienbuch vor Weihnachten lese oder die Eiszeit am Strand. Nur Weihnachtsbücher kann ich kurz vor/während/kurz nach Weihnachten lesen. 


0:00 Uhr: 
 Du wirst in die Szene geworfen, die du gerade liest. Wie schlimm hat es dich getroffen?
Ich räume gerade zusammen mit Clare, ihrer besten Freundin und ihrem Vater einen verwüsteten Platz auf: dort hat sie die Nacht zuvor heimlich Party mit anderen gemacht. 


1:00 Uhr: 
Wie viele Seiten hast du gelesen und wie gefällt dir das Buch bisher? 
20 in dem Buch und 20 in einem anderen *hust*
War heute nicht so meine Nacht. :/
Erst habe zu spät mit Essenkochen angefangen, dann wurde ich von einer Serie abgelenkt und dann machte meine Maus nicht das was sie sollte und ich versuchte ihre Fehlfunktion in Sims 4 herauszufinden: Ende vom Lied > sie ist einfach nur alt und hakt. Bald gibt es eine Neue.

Nächstes Mal bin ich wieder mehr mit dem Kopf dabei, versprochen.
Das Buch ist aber gut.
 

 

Freitag, 24. April 2015

[Süchte eines Serienjunkies] Unbreakable Kimmy Schmidt

Als Kimmy Schmidt zusammen mit drei weiteren Frauen einer an den Weltuntergang glaubenden Sekte nach 15 Jahren in einem Bunker entkommt, beschließt sie sich ein neues Leben in New York aufzubauen. In New York angekommen findet sie beim schwulen Schauspieler Titus, welcher sich als Iron Man-Pantomime am Times Square über Wasser hält, eine neue Unterkunft in Form einer Abstellkammer. Anschließend findet sie einen Job als Kindermädchen bei einer reichen Familie.
(Quelle: Wikipedia)




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Unbreakable Kimmy Schmidt ist ein Netflix Original und ging am 6. März online. Zu sehen ist die 13-teilige erste Staffel sowohl in englisch als auch in deutsch.
Staffel 2 folgt nächstes Jahr.


Den Teaser habe ich online gesehen und wusste, dass ich diese Serie sehen will. Gesagt getan habe ich angefangen und auch wenn ich am Anfang ein bisschen verwirrt und nicht ganz so angetan war, so hat sich Kimmy Schmidt doch arg schnell in mein Herz geschlichen.


Die Serie ist einfach typisch amerikanisch: überdreht, bunt, merkwürdig und eigentlich so gar nicht mein Fall.
Die Serie ist einfach auf unglaubwürdige Witze und abgedrehte Handlungen geeicht und Comedy mag ich eigentlich gar nicht.


Doch unter der ausgeflippten Schale sind die Charaktere auch alle liebenswürdig und herzallerliebst. Die Serie hat nämlich doch sogar einen tieferen Sinn und man lernt beim Zuschauen ein bisschen was über das Leben, die Liebe und vor allem die Freundschaft.

Jane Krakowski (Jacqueline Vorhees), Ellie Kemper (Kimmy Schmidt), Tituss Burgess (Titus Andromedon), Carol Kane (Lillian Kaushtupper) 

Nach 15 Jahren im Bunker muss Kimmy erstmal lernen was es heißt zu leben. Ihre Kenntnisse auf die Popkultur sind eingerostet, ihre Sprache veraltet und was ein Selfie ist weiß sie auch nicht. Es ist lustig mit anzusehen, wie sie von einem Fettnapf in den nächsten tritt.


Auch die Charaktere sind überzogene und überspitze Darstellungen von verschiedenen Menschen der Moderne. Mrs Vorhees ist die reiche Frau, die neurotisch ist und sich eigentlich nicht die Wertschätzung zukommen lässt, die sie verdient.
Kimmy ist ein liebes Mädchen, das irgendwie in ihrer Teenagerzeit stecken geblieben ist. Sie hat ein großes Herz und ist sehr hilfsbereit und ist außerdem immer - wirklich immer - optimistisch.
Und Titus ist so richtig schön schwul, der es unter allen Umständen zu etwas bringen will - er will berühmt werden. Auch wenn Kimmy für ihn ein bisschen ein Mittel zum Zweck ist, so wird er doch bald ein richtiger Freund für sie.
Und Lillian ist die verschrobene Vermieterin, die ein bisschen alternativ drauf ist.


Im Grunde genommen ist die Serie eine Serie über die grundlegenen Ängste der Menschen, stereotypen werden auf den Arm genommen und im Endeffekt nimmt die Serie sich selbst nicht zu ernst und verhöhnt vor allem die vielen Menschen in Amerika, die Weltuntergangbunker haben und an die nahende Apokalypse glauben.


Ich empfehle die Serie allen, die mal ein bisschen Zeit totzuschlagen haben und einfach mal ihr Gehirn abschalten wollen und sich berieseln lassen wollen.






Bonus:

Donnerstag, 23. April 2015

[Gewinnspiel] Welttag des Buches



Heute ist Welttag des Buches und ich verlose zwei Bücher, wie ich es ja auch schon angekündigt hatte.

Buch Nummer 1 ist das:

Abschied und Neuanfang
Das Tagebuch der besten Freundin ist tabu. Es sei denn, die Freundin hat sich das Leben genommen und das Büchlein unter deinem Bett versteckt. Dann musst du es lesen. Verstörend, hoffnungsleer und voller Sehnsucht – ein Abschied in Skizzen und kurzen Briefen. Ein Abschied vom Leben. Du bleibst allein zurück, allein mit deiner Trauer und dem Unverständnis für die Entscheidung deiner Freundin. Doch du hättest sie nicht retten können. Und du kannst lernen, wieder nach vorn zu sehen. So wie Caitlin.
(Quelle: Fischer)



Buch Nummer 2:
Der 15-jährige Etgar ist mit seinem Hund Amundsen allein zu Haus. Als er über Facebook herausfindet, dass seine Freundin ihn betrogen hat, bricht es ihm das Herz. Im Internet begibt er sich auf eine Reise durch immer zweifelhaftere Chatrooms und Single-Börsen. Dort trifft er auf Macy, der er sich am Bildschirm als jungdynamischer Hypothekenmakler vorstellt. Hals über Kopf stürzen sich die beiden in eine Cyber-Affäre, und bald taumelt Etgar zwischen nackter Panik und der aufregenden Erkenntnis,
dass im Internet einfach alles möglich ist. Aber dann will Macy Etgar nicht mehr nur im Internet treffen. Mit schlotternden Knien, schweißnassen Händen und Omas Erbe auf dem Konto checkt Etgar in einem Hotel ein. In der Lobby tritt ihm Macy entgegen, sie ist schön, sie ist sexy – und sie entpuppt sich als 46-jährige Schulleiterin.
(Quelle: Atrium)

Ich werde immer da sein, wo du auch bist ist neu und wird von mir direkt von Amazon an den Gewinner geschickt. Lolito ist angelesen und in einem sehr guten Zustand.

Was müsst ihr tun um in den Lostopf zu hüpfen?
1: Füllt das Formular aus.
2: Wenn ihr wollt dürft ihr mir noch einen Kommentar dalassen.

Bedingungen und Beachtungen:
- das Gewinnspiel geht bis zum 30. April, die Gewinner wird danach per Blogpost und Mail informiert und haben dann 7 Tage Zeit mir ihre Adressen zukommen zu lassen
 - Leser sein ist KEINE Pflicht, aber ich würde mich natürlich sehr freuen
- 18 Jahre sein oder die Erlaubnis der Eltern haben
- in Deutschland wohnen oder bereit sein zusätzliche Portokosten selbst zu tragen
- für verloren gegangene Post übernehme ich keine Haftung
- jeder hat nur ein Los, Werbung ist keine Pflicht und bringt keine Lose (ich würde mich natürlich sehr über Werbung freuen)




Dienstag, 21. April 2015

[Rezension] Gute Prinzessinnen kommen ins Märchen, böse schreiben Geschichte - Linda Rodriguez McRobbie

Dieses Buch bei Amazon kaufen.




Es war einmal eine wunderschöne Prinzessin, die keine Angst hatte, sich die Hände schmutzig zu machen …
Dornröschen, Schneewittchen, Aschenputtel – Prinzessinnen sind die Heldinnen unserer Kindheit, stets tugendhaft und glücklich bis ans Lebensende …
Von wegen. Denn hinter den Palastmauern ging so Einiges vor sich: Intrigen, Giftmorde, Sexpartys und bizarre Schönheitsrituale. Dieses Lesebuch versammelt Geschichten von echten Prinzessinnen, die alles andere als märchenhaft sind.
So z.B. von Olga, »der Wilden«, die mehr als 5.000 Menschen auf dem Gewissen hat. Oder von der afrikanischen Königin Nzinga, die sich einen Harem voller Männer hielt …
(Quelle: btb)





Ich mag das Cover total. Einfach und simple und es zeigt vor allem die kleinen Skizzen, die sich durch das ganze Buch ziehen.
Der große, ziemlich geniale Titel prangt auf dem kompletten Cover.




Als ich ein kleines Mädchen war, habe ich meine Liebe für Märchen und Prinzessinnen entdeckt. Das sich seitdem nicht geändert - nur der Fokus hat sich verändert. Mittlerweile lese und lerne ich lieber etwas über die schwarzen Schafe der Aristokratie, die düsteren Frauen, die Prinzessinnen mit den starken Persönlichkeiten und die mit dem kleinen Knacks.
Aus diesem Grund bin ich selbst auch seit Jahren ein Sissi Fan - ihre Entwicklung vom freien, wilden Mädchen zur gebrochenen, tragischen Kaiserin ist spannend und traurig und zeigt, dass nichts so ist wie es scheint und das es Märchen und Prinzesinnenträume nicht gibt.

Diese und viele andere tragische, komische, wilde und spannende Geschichten findet man in diesem Buch.
Alle Geschichten rühmen sich damit echt zu sein, aber ich denke ein Funke Fiktion ist wohl in allen zu finden.
Das schöne an dem Buch ist, dass es nicht nur bekannte Prinzessinnen hereingeschafft haben, sondern auch unbekanntere.

Das Buch ist linear aufgebaut und eröffnet mit einem kurzen persönlichen Text der Autorin, der recht sarkastisch ist.
Danach folgen 7 große Themen, die die Prinzessinnen in verschiedene Schubladen stecken. Diese sind: Kriegerinnen, Thronräuberinnen, Intrigantinnen, Kämpferinnen, Party-Girls, Flittchen und Prinzessinnen von Sinnen.
Jedes Kapitel beleuchtet dann die verschiedenen von einigen Prinzessinen mit 10 bis 15 Seiten etwas genauer.
Zwischendurch gibt es immer mal ein Kapitel die gleich mehrere Prinzessinnen beleuchtet.
Ich nenne euch mal pro Thema ein Beispiel:
- Kriegerinnen: Khutulun
- Thronräuberinnen: Hatschepsut
- Intrigantinnen: Isabelle von Frankreich
- Kämpferinnen: Lucrezia Borgia
- Party Girls: Charlotte von Preußen
- Flittchen: Pauline Bonaparte
- Prinzessinnen von Sinnen: Elisabeth von Österreich
Jedes Thema beginnt mit der ältesten Prinzessin und hört mit der modernsten Prinzessin auf.
Nicht alle Prinzessinen wurde als solche geboren, manche haben ihren Titel durch Heirat bekommen, manche waren gar keine Prinzessin im eigentlichen Sinne.

Die Autorin schreibt flott, gut lesbar und immer mit einer großen Protion Humor und Sarkasmus. Sie ist eine Feministin und steht voll und ganz hinter jeder Prinzessin und ihren Ausschweifungen, Ekszessen und düsteren Momenten.

Besonder schön finde ich die verschiedenen Layoutmittel. Es gibt kleine Zeichnungen der Prinzessinen oder etwas wichtigen aus ihrem Leben. Die sieben Themen sind mit Mustern hinterlegt und die Kapitel mit mehreren Prinzessinnen sind beispielsweise mit Ranken ummalt.
Dadurch wirkt der ganze Aufbau nicht so ernst.

Hier und da sind die Leben der verschiedenen Frauen ein bisschen klatschaft und auch Tratsch der Vergangenheit findet sich zwischen den Seiten.






Ein unterhaltsames, kurzweiliges Buch für Zwischendurch, von dem man immer mal wieder ein Stückchen lesen kann, da es keinen fortgehenden Handlungsstrang gibt.
Für Menschen, die sich für die verschiedenen Arten der Prinzessinnen interessiert ist diese Buch grandios. Hier und da muss man aber mal ein bisschen über Klatsch hinwegsehen können.