Sonntag, 24. Januar 2016

[Rezension] Abendrot - Birgit Otten



Was ist, wenn hinter der Welt, die wir kennen, dunkle Geheimnisse und Abgründe lauern? Was, wenn hinter den Fassaden längst nicht alles ist, wie es scheint?

 

Ob Urban oder Dark Fantasy, Science Fiction oder Gruselmärchen - selbst ein freundlicher Brief kann Unheil verbergen. Düster-bewölkt, melancholisch, tragisch, mystisch oder böse - sieben Kurzgeschichten nehmen Sie mit in den Schatten. 
(Quelle: Birigt Otten)


Nach "Fernland" folgt nun Birgit Ottens Kurzgeschichtensammlung "Abendrot". Diese Geschichten sind nun nicht alle fantastischer Natur, schlagen jedoch alle einen recht düsteren Ton an. Da mir aus der anderen Sammlung aber schon "Martains Bann" sehr gut gefiel, trafen diese hier besonders meinen Geschmack.

"Passage"
Diese Geschichte behandelt den Übertritt zwischen Leben und Tod und kommt sehr mystisch daher. Vanth Arbeit als "Seelensammler" könnte sogar einen eigenen Roman bekommen und das ich sehr spannend, denn in seiner Welt existieren verschiedene Kreaturen und die Möglichkeiten wären einfach endlos.

"Der Pakt"
"Der Pakt" ist fantastischer gestaltet, als die erste Geschichte und beinhaltet magische/dämonische Pakte. Das Ende wird von einem kleinem Twist begleitet.

"Leben, 2056"
Diese Zukunftsversion ist sehr faszinierend und die beschriebene Isolation ist gleichzeitig beängstigend, als auch ziemlich interessant. 
Die Vorgänge innerhalb des Gebäudekomplexes sind jedoch sehr verwirrend. Und auch wenn die Auflösung Sinn machte, so hat sie mir doch ganz schön im Gehirn rumgefuscht.

"Die drei Totenköpfe"
"Die drei Totenköpfe" las sich wie ein düsteres Märchen für Erwachsene. Es geht um die Suche nach einer geliebten Person in der Hexen in Totenköpfen stecken und sich der Weg als sehr spannend und magisch herausstellt.

"Der Rattenkönig"
Auch hier schimmern diverse Märchenzüge durch und es bleibt die ganze Zeit über düster und Härchen stellten sich auf. Am Ende bekam ich auch ein bisschen das Gefühl, dass es eine Moral gab.

"Elodie"
Es geht um eine Roboterdame, die sich menschlicher fühlt, als sein sollte und dann ändert sich ihr Leben. "Elodie" ist wohl die gefühlvollste der Geschichten, denn Elodies Geschichte geht einfach ans Herz.

"Postgeheimnis"
Hier hat Birgit Otten einen Brief geschrieben, der es wirklich in sich hat und dem Buch einen guten, düsteren Schluss gibt.




Mir gefiel diese Sammlung noch besser als "Fernland", denn die Geschichten sind einfach düsterer. Das Dunkle, Spannende entsprach einfach etwas mehr meinem Geschmack als das Abenteuerhafte. So wurde das Buch für mich etwas ganz Besonderes.

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