Sonntag, 20. März 2016

[Rezension] Die Schattenkriegerhexe - J.T. Sabo







Was, wenn man zu dem werden muss, was man hasst, um die zu retten, die man liebt?
Innerhalb kürzester Zeit fallen mehrere Hexen Vampirangriffen zum Opfer. Die Schattenkriegerhexe Jowna begibt sich auf die Jagd nach den Tätern, dabei macht sie eine erschreckende Entdeckung. Den Vampiren ist es gelungen, aus den Hexen Hybriden zu erschaffen, deren magische Kräfte sich nach der Wandlung um ein Vielfaches verstärken. Jowna erhält unerwartet Hilfe von dem charismatischen Jäger Connlan. Vom ersten Moment an funkt es heftig zwischen ihnen, doch er verbirgt etwas vor ihr. Dann entpuppt sich ausgerechnet Connlans Geheimnis als Schlüssel zum Erfolg gegen die übermächtigen Hybriden.
Und plötzlich steht Jowna vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens.
(Quelle: Drachenmond)



Ich persönlich habe ja eigentlich genug von Vampiren in Büchern, aber hier hat mich die Kombi aus Vampiren und Hexen doch sehr gereizt.
Und was genau ist eine Schattenkriegerhexe? All das waren Punkte, die ein normales Vampirbuch speziell und originell machen.

Das Buch erzählt die Geschichte von Jowna und Connlan, die auf wundersame Weise miteinander verwebt sind. Die Autorin schafft es spielend leicht die Vergangenheiten von Beiden etwas anzuleuchten und die roten Fäden eng zu verknüpfen. Nach und nach gehen dem Leser hundert Lichter an.
Mein einziges Manko: es wird alles einen Ticken zu schnell abgehandelt. Ich hätte mir gerne noch mehr Hintergrund zu Jowna gewünscht. Einige Sachverhalte, wie z.B. die Sache mit Kats Familie, wurden für mich nicht ganz befriedigend erklärt.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd. Er ist ganz wunderbar an die verschiedenen Zeitepochen angepasst wurden und geht mit den sprachlichen Gepflogenheiten mit. Die Erotikszenen (ja es gibt einige, sehr detaillierte) sind ansprechend und nicht überladen beschrieben.

Connlan gehört der selten Sorte der lieben Vampire an. Er ist kein stinknormaler Bad Boy und schafft es zum ersten Mal, dass ein Vampir wirklich liebenswert wirkt und NICHT total langweilig. 
Jowna ist eine taffe Bad-Ass Frau und ist ihrer Familie - blutsverwandt und gewählt - zutiefst loyal.
Auch die besten Freunde Kathrin und Dennis sind mit ihren positiven Wesen in Erinnerung geblieben und konnten den ein oder anderen Comic Relief darbieten.

Connlan und Jowna gehören einfach zusammen. Ihre Charakterzüge scheinen sich zu ergänzen. Und das Schicksal scheint auch immer mal seine Finger mit im Spiel zu haben.
Da kann man auch schon mal drüber wegsehen, dass das alles doch recht flott vonstatten geht.

Das Ende war von einem genialen Showdown gekrönt. Diese letzte Actionsequenz war zwar kurz gefasst, aber sie war sehr spannend.








Die Geschichte war rund und logisch und ich habe meine Lesezeit sehr genossen. Hier und da hätte ich mir gerne noch ein bisschen mehr Input gewünscht, aber das hat der spannenden Geschichte und den liebenswerten Charakteren keinen Abbruch getan.


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