Freitag, 20. Mai 2016

[Blogtour] Die Augen des Iriden: Tag 5 - Realität vs. Fiktion


Hallo ihr Lieben,
 und nun ist er schon hier: der vorletzte Tag der Blogtour bricht heute bei mir an.
Die Anfänge haben Tamara mit der Figurvorstellung, Monika mit ihrem Interview mit Henry, Annabel mit ihrem Interview mit der Autorin und Annas Vorstellung der Heterochromie gemacht. 
Und morgen macht noch die liebe Kathleen den Abschluss in dem sie euch noch den Verlag etwas näher bringt.

Einmal eine Runde Rezensionen:

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Im Moment kostet das eBook auf sämtlichen Plattformen nur 1,99€. Für all diejenigen unter euch, die nicht warten wollen.
Eine Übersicht über alle Shops bekommt ihr auf der Verlagsseite.


Kommen wir aber nun zu meinem Thema: Realität vs. Fiktion.

Was hat es damit eigentlich auf sich?

Durch die verschiedenen Blogtourbeiträge wurden euch Henry und die Iriden bereits näher gebracht. In seiner Familie hängen die Iris-Heterochromie und das Schaffen von Bildern, die den Geist manipulieren können, untrennbar miteinander zusammen. Die Ahnenlinie der von Irides Familie kann nicht nur diese Bilder erschaffen, sie kann sie vor allem betreten und schauen, was hinter der Farbe los ist. Dies wird auch als Bildwanderung bezeichnet.
Eine der Personen, die herausfinden wollte, was es mit den verschiedenfarbigen Regenbogenhäuten auf sich hat, war niemand anderes als der berühmt-berüchtigte Nazi Arzt Dr. Josef Mengele. Er ahnte, dass diese Heterochromie eine besondere Fähigkeit hervorrufen konnte und versuchte sie sich zu nutzen machen. Denn mal ganz ehrlich: Bilder, die Menschen manipulieren können? Das hätte doch ganz wunderbar in das Regime von Hitler und Co. gepasst.
Im Buch litt Melodys Familie an Heterochromie und als sie 1943 nach Auschwitz transportiert wurden ist, hat sich auch Mengele dorthin versetzen lassen, mit dem Ziel Experimente an ihnen durchzuführen. Am interessiertesten war er an den Zwillingen von Melodys Uroma Greta Mechau. Er hat ihnen Augentropfen (aus Adrenalin) gegeben. Erst schwollen ihre Äuglein an, dann verätzen sie, dann erblindeten die Kinder und nach zwei Wochen waren die Kleinen tot. Nach ihrem Tod sendete Mengele die Augen an Karin Magnussen.

Soweit die Fiktion in dem Roman. Doch wie sah es in der Realität aus?

Dass Dr. Mengele tatsächlich lebte, dürfte bekannt sein und damit natürlich auch die grausamen Experimente, die er durchführte.
Besonders seine Zwillingsforschung machte ihn "berühmt". Dabei versuchte er Unterschiede zwischen eineiigen und zweieinigen Zwillingspaaren unter Einfluss der Umwelt herausfinden. Objekte dieser Forschung waren fast ausschließlich Zwillingspaare in den KZs, besonders kleine Kinder. Diese Experimente an "Zigeunerkindern" wurden immer schlimmer, grausamer und bestialischer. Durch ihren "Lebensraum" im KZ war jedes Kind den gleichen Grundbedingungen ausgesetzt und er konnte walten und schalten, wie er wollte. Schon bald öffnete er die Schädel der Kinder, spritze ihnen Typhusviren und nähte sie sogar aneinander - bei vollem Bewusstsein der Zwillinge. Des Weiteren untersuchte er abnormale Auswüchse, Kleinwüchsigkeit und wenn er einen "milden Tag hatte" wurden die Kinder in die Gaskammer geschickt und erst danach zu seinen Versuchsobjekten.
Und natürlich war er auch einer anderen Anomalie interessiert: der Iris-Heterochromie. Ja, er forschte tatsächlich in diese Richtung.
 
Erinnert ihr euch noch, dass ich sagte hier endet Fiktion und hier beginnt Realität? Ja? 

Vergesst es ganz schnell, denn alles was ich euch über die Familie Mechau erzählt habe ist war. Greta Mechau und ihre Familie existierten tatsächlich und ihre Kinder waren wirklich der Auslöser für Mengeles Interesse an der Heterochromie. 
Wie oben bereits erwähnt, gingen die Augen (der Familie Mechau) nach ihrem Tod an Karin Magnussen. Als diese 1990 ins Pflegeheim kam und ihr Haushalt aufgelöst wurde, sind diese Augen wieder ans Licht der Öffentlichkeit gekommen. Die Gläser mit den heterochromen Augen wurden daraufhin von der Familie entsorgt.
 
Wenn ihr jetzt genauso geschockt seid wie ich, dass lasst das alles doch mal sacken, lest es noch einmal durch und wenn ihr genauso wissbegierig seid wie ich, dann habt ihr jetzt schon Google angeschmissen.




Nachdem ihr das jetzt alles in euch aufgenommen habt, möchte ich von euch wissen, was ihr davon haltet. Wie geht es euch gerade? Hättet ihr mit dieser wahren Verbindung gerechnet?
(Lasst mir einfach mal ein paar Gedanken da.)



Teilnahmebedingungen:
- Gewinner hat eine Woche Zeit sich bei annabellebookwar@gmail.com zu melden
- Wohnsitz in Deutschland (zusätzliches Porto müsste vom Gewinner selbst getragen werden)
- Teilnahme ab 18 oder mit Erlaubnis der Eltern
- Gewinner erlauben die öffentliche Namensnennung
- keine Haftung bei Verlust
- Rechtsweg ausgeschlossen
- keine Barauszahlung des Gewinns

Kommentare:

  1. Hallo,
    ich finde fast keine Worte, wenn man bedenkt, in welcher Form Dr. Mengele forschte. Seine Grausamkeit ist bis heute bekannt, auch die furchtbaren Forschungen an Zwillingen. Aber das hier schockt mich wieder auf's neue, an so eine reale Verbindung zur Vergangenheit hätte ich nicht gedacht.
    LG Bettina Hertz
    bettinahertz66@googlemail.com

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  2. Dankeschön für den tollen Beitrag. Die Realität ist oft grausamer als es die Fiktion je sein kann.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  3. Hallo :-) unfassbar und unheimlich gruselig ist das alles- aber ein Grund mehr um so eine wahre Geschichte zu lesen und sie wie ich finde auch weiter verbreitet werden sollte! Damit man es auch nicht vergisst.
    LG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

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  4. Hallo=)

    Mit Mengele hab ich mich bereits früher befasst. Ich wusste also, was für ein (entschuldige den Ausdruck) Dreckschwein er war. Und dennoch hat es meine neugier auf das Buch noch größer gemacht.

    Liebe Grüße
    (shanklin@gmx.de)

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  5. Hallo,

    mit dieser wahren Verbindung hätte ich so nicht gerechnet. Die Realität kann grausamer sein als jede Geschichte.

    LG
    SaBine

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Hallo.
Ich freue mich immer wie Bolle wenn ich Kommentare bekomme, also gebt euch 'nen Ruck und kommentiert.
Alles Liebe, Sophie